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26.04.2020

LHStv. Schnabl: Zusammenarbeit mit Watchlist Internet im Interesse des Schutzes der NiederösterreicherInnen

LHStv. Schnabl: Zusammenarbeit mit Watchlist Internet im Interesse des Schutzes der NiederösterreicherInnen

Jahresbericht 2019 zeigt die Wichtigkeit der Aufklärung über Internet-Fallen; Zusammenarbeit zwischen Land NÖ und Watchlist Internet, einer Informationsplattform des Internet Ombudsmann, funktioniert hervorragend


Bild (Archivbild aus 2019): LHStv. Franz Schnabl, Ing. Mag. Bernhard Jungwirth, M.Ed.


„Gerade in Zeiten der COVID-19-Krise mit den Ausgangsbeschränkungen verbringt man in den eigenen vier Wänden viel Zeit im Internet. Fake-Shops, Datenmissbrauch durch Phishing und Abofallen sind dabei die Themenfelder, die am häufigsten Schaden bei den Userinnen und Usern anrichten“, betont der oberste Konsumentenschützer der Landes NÖ, LHStv. Franz Schnabl: „Als aktuelles Beispiel kann man sogleich den Online-Betrug mit Bankdaten nennen! Es ist dabei wichtig zu wissen, dass Bankinstitute niemals von sich aus auf die Konsumentinnen und Konsumenten zugehen, um genaue Bankdaten abzufragen. Daher geben Sie niemals ihre Bankdaten her!“

 

Die Informationsplattform Watchlist Internet wird vom Internet Ombudsmann betrieben, einer unabhängigen Streitschlichtungs- und Beratungsstelle. Das Land NÖ und die Watchlist Internet haben sich vor einem Jahr zu einer Kooperation zusammengefunden, um gegen Internetbetrügereien vorzugehen, weiß Schnabl zu berichten:

„Der aktuelle Jahresbericht 2019 zeigt die enorme Bedeutung dieses Angebots! Mir ist die Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in allen Lebensbereichen ein Anliegen – in diesem speziellen Fall, das sichere Surfen im Internet. Ich bin froh und stolz darauf, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Land NÖ und der Watchlist Internet derart gut funktioniert und viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern rechtzeitig gewarnt werden, bevor sie in eine Online-Falle tappen.“

 

„Im vergangenen Jahr wurden 4.762 Beschwerdefälle mit einer Schadenshöhe von 1.710.947 € vom Internet Ombudsmann bearbeitet. Die drei häufigsten Beschwerdegründe bildeten dabei Abo-Fallen, Fake- oder Markenfälscher-Shops. In beiden Fällen handelt es sich um unseriöse bis betrügerische Angebote, vor denen am besten mittels Prävention geschützt werden kann. Hinzu kommen 5.584 Anfragen, welche vom Internet Ombudsmann-Team beantwortet wurden“, berichtet Bernhard Jungwirth, Geschäftsführer des Instituts für angewandte Telekommunikation (ÖIAT), das für die Projektumsetzung verantwortlich ist.

 

„In allen Bereichen gab es dabei eine massive Steigerung zum Vorjahr!“, betont Schnabl und empfiehlt einen Blick auf die Website www.watchlist-internet.at: „Auch hier erfuhren die Zugriffszahlen mit mehr als 1,66 Millionen Website-Besuchen (+ 114 Prozent) einen deutlichen Zuwachs bei der Reichweite und stehen stellvertretend für dieses wichtige Aufgabengebiet! Auf der Website erfahren die Konsumentinnen und Konsumenten wichtige Infos zu aktuellen Online-Fallen und Tipps, um sicher durch das World Wide Web zu surfen.“