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23.07.2020

LHStv. Schnabl zur Grillsaison: „Nur hochqualitatives Grillgut schafft es auf die Teller der NiederösterreicherInnen!“

LHStv. Schnabl zur Grillsaison: „Nur hochqualitatives Grillgut schafft es auf die Teller der NiederösterreicherInnen!“

Dank gilt – neben den Kontrollorganen - dem niederösterreichischen Lebensmittelhandel und den RegionalvermarkterInnen für die hohe Qualität der Erzeugnisse und die intensive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden

Der Höhepunkt der Grillsaison ist erreicht. Neben der schönsten Beschäftigung an Sommertagen, dem Grillen, ist es allerdings wichtig, gesundheitliche Gefahren, nicht außer Acht zu lassen. Die Lebensmittelkontrolle und der Konsumentenschutz in Niederösterreich haben selbstverständlich auch auf die kulinarischen Genüsse auf dem Grillrost ein wachsames Auge. Lebensmittelinspektoren testen laufend verschiedenste Lebensmittel und auch Wasser. Oberste Priorität hat, dass nur Lebensmittel mit höchster Qualität in den Verkaufsregalen des Landes landen. „Die Sicherheit in allen Lebenslagen – von der Gesundheit, über Bildung und der Sicherheit im engeren Sinn, bis hin zu sicheren Lebensmitteln - ist mir oberstes Anliegen. Auch wenn das Wetter durchwachsen ist, wird jedes auch nur halbwegs sonnige Wochenende auch von mir gerne für Grillereien genutzt. Die leckere Auswahl an heimischem Fleisch, Fisch und Soßen, sowie Salaten aus dem eigenen Garten stellt uns vor die Qual der Wahl. Auf diese kulinarischen Genüsse gilt es natürlich ein wachsames Auge zu haben, um nur beste Qualität auf unsere Teller zu bekommen“, betont LHStv. Franz Schnabl, zuständiges Regierungsmitglied für Konsumentenschutz und Lebensmittelkontrolle.

 

„Nichts geht über gute Vorbereitung der ‚GrillmeisterInnen‘, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, damit sich der kulinarische Hochgenuss bestmöglich entfalten kann“, weiß LHStv. Schnabl um die Wichtigkeit der Zubereitung des Grillguts: „Um das Entstehen krebserregender Substanzen zu vermeiden, sollten so wenig Fett und Öl wie möglich in die Glut tropfen. Eine einfache Lösung ist die Verwendung von Edelstahl-Grillschalen, in denen die Flüssigkeiten aus dem Grillgut direkt aufgefangen werden.“ Um das gesteigerte Gefahrenpotential von Verbrennungen einzudämmen soll weder Spiritus, Benzin noch Lampenöl verwendet werden.

 

Tipps und Tricks der Profis werden auch von LHStv. Franz Schnabl, einer der Millionen österreichischer „Grillmeister“, gerne angenommen und umgesetzt. Spieße dürfen etwa gerade bei Grill-Fisch nicht fehlen. Dadurch werde gerade bei zartem Fischfilet mehr Stabilität erreicht, wenn zwei Spieße über Kreuz in die Filets gesteckt werden, meint Schnabl.

 

Rohe, vom Tier stammende Lebensmittel und andere Lebensmittel – etwa Salat oder Desserts – wird von der Lebensmittelkontrolle des Landes NÖ empfohlen, getrennt voneinander zu lagern und zuzubereiten. Tiefgefrorenes Fleisch soll im Kühlschrank aufgetaut bzw. besonders darauf geachtet werden, das Fleisch gut durch zu garen. Angeregt wird auch verschiedene Grillzangen bzw. Gabeln bereit zu legen, um eine Übertragung von Keimen vom rohen Fleisch oder über Marinaden auf das gegarte Grillgut zu vermeiden.

 

In Bezug auf den Grill-Fisch weist Schnabl im Speziellen auf die geeignete Lagerung und die Einhaltung der Kühlkette hin: „Bei Lieferung bzw. selbstständiger Abholung vom Produzenten gleichermaßen sollte man beim Transport nach Hause besonders auf die Einhaltung der Kühlkette achten, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Auch ist es hilfreich einen genauen Blick auf die Frische der Ware zu richten.“ Wie lange ein Fisch frisch bleibt, hängt von der Fischart, der Jahreszeit, der Behandlung beim Fang und der Lagerungstemperatur ab und könne nicht allgemein beantwortet werden. Die Kontrolle der Augen, der Kiemen bzw. des Bäuchleins bei ausgenommenem Tier mache sicher.

 

Neben den üblichen Kontrollen nach den Vorgaben des Revisions- und Probenplanes des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz werden in Niederösterreich auch immer wieder saisonale Schwerpunktaktionen der Landeskontrollorgane. Im Juni und Juli 2020 wurden so 10 Proben von Grill-Fisch und -Fleisch gezogen - eine davon wies dabei Auffälligkeiten aus. LHStv. Franz Schnabl: „Die Fachabteilung des Landes Niederösterreich reagiert in diesem Fall umgehend und beanstandet diese als für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Es ist wichtig, im Ernstfall rasch mangelhafte Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. ‘Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser‘ lautet ein Sprichwort, das auch auf unseren Grill-Fisch und unser Grill-Fleisch zutrifft. Die Qualität niederösterreichischer Produkte ist sehr hoch, weil ProduzentInnen und Kontrollorgane intensiv zusammenwirken.“

 

Die Lebensmittelkontrolle sehe sich dabei in erster Linie als Partner der NÖ Betriebe. Gleichzeitig ist man starker Partner an der Seite der NiederösterreicherInnen, der auf die größtmögliche Lebensmittelsicherheit achtet, richtet LHStv. Schnabl abschließend seinen Dank an Kontrollorgane bzw. ErzeugerInnen und HändlerInnen: „Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei den MitarbeiterInnen der zuständigen Fachabteilung bedanken, die für engmaschige Kontrollen und rasches Handeln im Schadensfall, im Sinne der KonsumentInnen sorgen. Außerdem gilt mein Dank auch dem niederösterreichischen Lebensmittelhandel und den RegionalvermarkterInnen für die hohe Qualität der Erzeugnisse und die intensive Zusammenarbeit mit den Kontrollbehörden.“