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09.04.2021

LHStv. Schnabl zu MAN-Übernahme/Schließung:

„Steyr-Daimler-Puch – aus dem das MAN-Werk hervorging – ist ein Leitbetrieb, eine Erfolgsgeschichte der österreichischen Wirtschaft. Die Politik ist gefordert hier ideenreich ans Werk zu gehen und nach der gescheiterten Übernahme von Siegfried Wolf nicht die Flinte ins Korn werfen. Nicht nur die politischen Kräfte der oberösterreichischen Landesregierung sind hier gefordert, sondern auch der volle Einsatz der niederösterreichischen Landeshauptfrau Mikl-Leitner und der schwarz-grünen Bundesregierung. Es geht hier um nicht weniger als 2.356 Schicksale. Dabei strahlt der Betrieb durch die Grenznähe auch weit in den NÖ Arbeitsmarkt aus. Die Bundesregierung ist aufgefordert aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen und sich vehement für den Erhalt des Betriebes und all ihrer MitarbeiterInnen einzusetzen. Die Schließung des Werks ist nicht nur ein herber Rückschlag für das Wirtschaftsleben Österreichs und die Arbeitsmarktsituation unseres Landes, sondern vor allem der Verlust des Arbeitsplatzes für tausende Menschen. 2.356 Mal Perspektivlosigkeit für ÖsterreicherInnen und ihre Familien. Es gilt jetzt in Alternativen zu denken und alle potentiellen PartnerInnen und die Konzernleitung an einen Tisch zu bringen und nicht aufzustehen ehe „weißer Rauch“ aufsteigt und die Arbeitsplätze gerettet sind.“