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01.07.2020

LHStv. Schnabl und Brig. Zuser informieren über Sicherheit im Urlauber-Reiseverkehr

LHStv. Schnabl und Brig. Zuser informieren über Sicherheit im Urlauber-Reiseverkehr

Tipps für ein unbeschwertes Urlaubserlebnis

Kurz vor dem ersten Reisewochenende trafen LHStv. Franz Schnabl und der Leiter der Landesverkehrsabteilung in der LPD NÖ, Brigadier Ferdinand Zuser, zusammen. LHStv. Schnabl weiß: „Der heurige Sommer wird – bedingt durch die Corona-Krise – ein anderer sein. Trotz allem werden aber auch in diesem Jahr, innerhalb Österreichs bzw. ins benachbarte Ausland, massive Reisebewegungen erwartet. Das braucht einerseits die optimale Vorbereitung der Fortbewegungsmittel und andererseits bedarf es Maßnahmen, um das Wohnhaus bzw. die Wohnung ‚abwesenheitsfit‘ zu machen. Damit es bei der Anfahrt und der Rückkehr nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt.“

 

Die Exekutive unternehme hier alle Anstrengungen präventiv zu wirken, meint Schnabl weiter: „Es gibt leider Menschen, die dann tätig werden, wenn andere am Strand liegen – nämlich Diebe. Und genau vor diesen sollte man sich vor Antritt der Reise schützen.“ Tipps zur Sicherung des Wohnumfeldes gibt der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst unter der Polizei-Servicenummer 059-133. Dabei geht es um die Versperrung von Wertgegenständen, die Programmierung der Alarmanlage und die Information der umliegenden Nachbarn, mit der Bitte einen Blick auf die Haustür des Urlaubenden zu haben, die Post wegzuräumen, etc.

 

Von großer Wichtigkeit ist es, sich vor dem Reiseantritt davon zu überzeugen, dass das Fahrzeug in einem guten technischen Zustand ist, beschreibt Brigadier Zuser: „Selbst auferlegter Stress, innerhalb einer gewissen Zeit das Urlaubsziel erreichen zu müssen, ist im Urlaub nicht angebracht. Das sichere Ankommen muss oberste Priorität haben – sich und andere nicht unnötig zu gefährden, etwa durch überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung durch Handy oder sonstige Beeinträchtigungen, wie Übermüdung.“

 

Vorsicht ist auf den Raststätten und Parkplätzen geboten, Wertgegenstände sollten nicht unachtsam sichtbar getragen und auch das Fahrzeug nie unversperrt zurückgelassen werden. Speziell zu achten ist auch auf das ordnungsgemäße Verstauen des Gepäcks, denn unbedachtes Beladen kann zu verhinderbaren Unfällen führen. Im Auto ist besonders darauf Bedacht zu nehmen, dass Taschen so verstaut sind, dass sie bei einer Vollbremsung nicht aus dem Gepäckraum nach vorne schnellen können. Auch beim Beladen von Dachboxen oder Radträgern muss auf das Höchstgewicht und optimale Verlagerung geachtet werden.

 

Die Polizei sei bemüht die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen, durch erhöhte Einsatzbereitschaft in der Reisezeit, zu gewährleisten. Rund 1.000 PolizistInnen werden täglich im Einsatz sein. „Keine Schikane“, wie LHStv. Franz Schnabl, selbst noch vor wenigen Jahren im Polizeidienst tätig, betont: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich herzlich bei den KollegInnen der Verkehrspolizei zu bedanken. Sie schauen darauf, dass GefährderInnen – ob sie zu schnell unterwegs sind oder den Sicherheitsabstand nicht einhalten - aus dem Verkehr gezogen werden. Und sie haben ein Auge darauf, dass Rückhaltesysteme bei Kindersitzen funktionstauglich sind. Danke für den wichtigen Dienst im Sinne der Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen.“ Auch technische Mängel von LKW´s werden von den PolizistInnen streng geahndet.

 

Einmal mehr weist Schnabl abschließend auf die Gefahr hin, die von aufgeheizten Autos ausgeht:

„Jahr für Jahr geschieht es, dass Kinder - trotz aller Warnungen - in Autos gelassen werden. Bereits binnen weniger Minuten kann dies zu Tragödien führen. Auch bei Haustieren ist darauf zu achten, diese nicht allein im Auto zurückzulassen. Wenn diese Grundregeln eingehalten werden, steht einem unbeschwerten Urlaubsvergnügen nichts mehr im Wege. Ich wünsche den NiederösterreicherInnen eine schöne Urlaubszeit, dass alle wohlbehalten am Urlaubsort ankommen und von dort wieder ausgeruht zurückkehren!“