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24.09.2020

LHStv. Schnabl: „ÖVP/Grün gefordert, das Ticket endlich ‚auf Schiene‘ zu bringen!“

Der für Verkehrsrecht zuständige LHStv. Franz Schnabl zeigt sich erfreut, dass der Druck der Länder nun doch zur Einberufung einer Video-Sitzung der VerkehrslandesrätInnen führt, um sich endlich dem 1-2-3-Ticket zu widmen: „ÖVP/Grün muss nun endlich einen Plan vorlegen, wie das überfällige Öffi-Ticket endlich ‚auf Schiene‘ gebracht werden kann! Wir brauchen die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs – besser heute als morgen! Dazu zählt nicht nur die Vergünstigung des Fahrpreises, sondern auch die Ausgestaltung der Verkehrsmittel in Sachen Taktung, der Ausbau der Infrastruktur und eine Vernetzung der Verkehrsverbünde.“ Er zeigt sich auch überzeugt, dass eine Diskussion über starre Ländergrenzen hinaus sinnvoll erscheint. Das Denken des 2-Euro-Tickets im Verkehrsverbund wäre dabei eine Möglichkeit für all jene, die durch drei Bundesländer an ihre Arbeitsstätte pendeln müssen, eine massive Erleichterung zu schaffen.

 

Die 3-Euro-Variante einzuführen und das 1- und 2-Euro-Ticket auf die lange Bank zu schieben ist für Schnabl keine Option: „Es geht hier um die Leistbarkeit und preisliche Konkurrenzfähigkeit des Öffentlichen Verkehrs – das 1- und 2-Euro-Ticket sind dabei die essentiellsten Bestandteile. Es braucht das 1-2-3-Ticket in vollem Umfang - mit Starttermin Jänner 2021. Bei einem Spiel ‚1, 2 ODER 3‘ ist die letzte Chance für leistbaren und nachhaltigen öffentlichen Verkehr wohl bald vorbei!“

Konferenz der Verkehrslandesräte muss morgen Nägel mit Köpfen machen!