Hauptinhalt

08.05.2020

LHStv. Schnabl: Den Opfern des Nationalsozialismus würdig gedenken

LHStv. Schnabl: Den Opfern des Nationalsozialismus würdig gedenken

Gedenkfeiern zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus gehen virtuell über die Bühne

„Ein großer Dank gebührt dem Mauthausen Komitee Österreich“, zeigt sich LHStv. Franz Schnabl erfreut, dass trotz Coronakrise die Gedenkfeiern – nun alternativ - virtuell stattfinden können. Am 10. Mai wird unter www.mkoe.at mit Zeitzeugen-Statements, Videobeiträgen und Musik den Opfern des Nationalsozialismus würdig gedacht.

 

„Das alljährliche Setzen dieser Taten und Zeichen für Frieden, Freiheit, Solidarität und Demokratie durch die abgehaltenen Befreiungsfeiern, soll uns ein Andenken sein, welch ungeheuerliche Verbrechen verübt und Leid von den Nazis ausgelöst wurde. Dieses wohl dunkelste Kapitel der Geschichte darf niemals in Vergessenheit geraten“, ist Schnabl überzeugt, dass die Gedenkfeierlichkeiten wichtige Anlässe darstellen auch unseren Jüngsten die Geschichte unserer Heimat näher zu bringen und immer wieder die dunklen Seiten zu benennen. Das führt jedem/r ÖsterreicherIn eindrucksvoll die Wichtigkeit von Frieden, Demokratie und Freiheit vor Augen und mahnt jeden von uns, tagtäglich aufs Neue für diese Werte zu kämpfen.

 

„Nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Populismus und Radikalismus haben das Potential einen tödlichen Flächenbrand auszulösen – das musste man leidvoll zur Zeit des Nationalsozialismus erfahren“, betont Schnabl und weist auf die Wichtigkeit von Wachsamkeit hin. Schnabl abschließend: „Die Einschränkung von erkämpften Freiheitsrechten, die Aussetzung parlamentarischer Kontrolle sowie die Umgehung und Herabwürdigung des Verfassungsgerichtshofes müssen – auch in Krisenzeiten - immer zu kritischem Hinterfragen führen. Denn: Der Grat ist oft ein schmaler, zwischen notwendigen staatlichen Eingriffen in Krisenzeiten und etwaig dadurch entstehenden Möglichkeiten des Missbrauchs, wenn akribische Kontrolle fehlt oder keine klaren zeitlichen Befristungen gesetzt werden.“