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11.07.2020

LHStv. Franz Schnabl bei offizieller Eröffnung der L3-Fahrbahnerneuerung in Seefeld-Kadolz

LHStv. Franz Schnabl bei offizieller Eröffnung der L3-Fahrbahnerneuerung in Seefeld-Kadolz

Gestern wurde die offizielle Eröffnung der Fahrbahnerneuerung der L3 in Seefeld-Kadolz vorgenommen.

Neben der Straßenverkehrssicherheit durch gut ausgebaute Verkehrswege ist es von zentraler Bedeutung für die PendlerInnen direkte Wege von A nach B – auch als Zubringer zu den öffentlichen Verkehrsmitteln – zu schaffen. Ein gesunder Mix aus Straße und Schiene, garantiert den NiederösterreicherInnen stets sicher und pünktlich ihren beruflichen Tätigkeiten und ihrer Freizeitgestaltung nachgehen zu können,

meint LHStv. Franz Schnabl und fügt schmunzelnd hinzu: „Auch Elektro- und Hybrid-Autos, E-Mopeds, etc. benötigen Straßen, um die Menschen umweltfreundlich ans Ziel zu bringen!“

 

Neben der Eröffnung der Fahrbahnerneuerung wurde der Besuch mit weiteren Gemeindethemen verbunden. Speziell die Finanzsituation der Gemeinde in der schweren Zeit der Gesundheitskrise befördert ein paar Sorgenfältchen zutage. Der Einbruch der Kommunalsteuer und der Ertragsanteile hat bereits im Juni voll zugeschlagen – haben die Ertragsanteile im Juni 2019 noch mit 46.663,33 Euro zu Buche geschlagen, so sind sie im Juni 2020 auf 31.943,56 Euro eingebrochen. „Fast 15.000 Euro weniger und das monatlich auf längere Dauer, ist selbstverständlich spürbar im Gemeindebudget“, meint Bgm. Peter Frühberger und erwartet keine allzu schnelle Entspannung der Situation.

 

Die Gemeinden seien es gewesen, die die Krise gut gemanagt und die Maßnahmen hervorragend unterstützt und umgesetzt hätten, sagt SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Franz Schnabl: „Sie brauchen jetzt die Unterstützung von Land und Bund, um ihnen den finanziellen Boden nicht vollständig zu entziehen. Die SPÖ fordert deshalb die 100-prozentige Abgeltung des finanziellen Ausfalls für die Gemeinden und ein Konjunkturpaket für die Ankurbelung der regionalen Wirtschaft. Denn die Gemeinden sind nicht nur der größte Arbeit-, sondern auch der größte Auftraggeber in den Regionen.“