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02.07.2020

Königsberger-Ludwig/Suchan-Mayr: „Neubau und Sanierung des sozialpädagogischen Betreuungszentrums Schauboden enorm wichtig“

Königsberger-Ludwig/Suchan-Mayr: „Neubau und Sanierung des sozialpädagogischen Betreuungszentrums Schauboden enorm wichtig“

Kinder und Jugendliche in schwieriger Lebenssituation bestmöglich unterstützen; LRin Königsberger-Ludwig stellt Normkostenmodell auf neue Beine

Der Neubau und die Sanierung des sozialpädagogischen Betreuungszentrums Schauboden in Purgstall (Bezirk Scheibbs) stand auf der Tagesordnung der dieswöchigen Landtagssitzung.


In der sozialpädagogischen Arbeit gibt es Herausforderungen, die nicht nur durch das Personal, sondern auch durch die Rahmenbedingungen bewältigt werden müssen. Es braucht hier eine ständige Anpassung an gesellschaftlich Herausforderungen und um bedarfs- und zukunftsorientierte Angebote für hilfebedürftige junge Menschen entsprechend zur Verfügung zu stellen!“, betonte LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr und meinte weiter, dass man mit der geplanten Fertigstellung 2023 ein topmodernes und baulich gerüstetes Betreuungszentrum anbieten könne: „Investitionen in die Kinder und Jugendlichen – und hier gerade für jene, die es etwas schwerer in ihrem Leben haben und dadurch entsprechende Unterstützung erhalten – sieht die SPÖ NÖ als besonders wichtig an! Deshalb unterstützen wir dieses Projekt zu 100 Prozent!“


Suchan-Mayr bedankte sich im selben Atemzug auch bei der, für Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Landesrätin, Ulrike Königsberger-Ludwig, der es gelungen ist, die volle Erziehung von Kinder und Jugendlichen auf neue Beine zu stellen. Mit dem neuen Modell eines Grundsockels in der Finanzierung sowie variablen Zusatzmodulen, wird ein gänzlich neuer Weg in NÖ beschritten, hin zu flexiblen sozialinklusiven Wohngruppen, in denen noch flexibler auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingegangen werden kann.


Aktuell befindet sich dieses neue zukunftsweisende Normkostenmodell in der Umsetzungsphase, weiß Landesrätin Königsberger-Ludwig zu berichten und skizziert wesentliche Punkte des neuen Modells: „Wir wollen eine faire und transparente Tagsatzgestaltung für die TrägerInnen der stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in NÖ. Des Weiteren werden in den sozialinklusiven Wohngruppen sowohl Minderjährige mit ‚normalem‘ sozialpädagogischen Betreuungsbedarf als auch Minderjährige mit Individualbetreuungsbedarf betreut. Mit der Anhebung des Personalschlüssels von 3,5 auf 6 VZÄ für sozialinklusive Wohngruppen werden wir eine Qualitätssteigerung erreichen, die schlussendlich den Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Und zu guter Letzt können durch individuelle Zusatzmodule (bspw. Individualbetreuung oder tiergestützte Betreuung) passgenaue Hilfestellungen für die betreuten Minderjährigen erreicht werden.“