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28.05.2021

Königsberger-Ludwig: Wissen über Genderaspekte im Bereich der Gesundheit stärken

Aus Anlass des heutigen internationalen Aktionstages für Frauengesundheit weist NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig darauf hin, dass Frauen und Männer unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse an das Gesundheitswesen hätten: „Wir wissen seit einiger Zeit, dass die weibliche Bevölkerung andere Gesundheitsrisiken als die männliche trägt und auch anders krank wird. Zwar gibt es durchaus viele Gemeinsamkeiten, allerdings auch bedeutende Unterschiede.“

 

Ein weiterer Punkt, der die Frauengesundheit überproportional betreffe, so Königsberger-Ludwig, sei der Umstand, dass die zum Teil fehlende Genderkompetenz im Bereich Gesundheitsförderung, Prävention und Krankenbehandlung Einfluss auf die weibliche Gesundheit nehme. „Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, wie seit Ausbruch der Pandemie eindrucksvoll bewiesen wurde. Aber es muss laufend verbessert und reformiert werden. Vor allem muss das Wissen über den Genderaspekt in die medizinische, therapeutische und pflegerische Praxis verstärkt einfließen und das Angebot auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen besser ausrichten.“

 

In diesem Zusammenhang wurden kürzlich auch Gespräche mit Expertinnen über die Errichtung eines Frauengesundheitszentrums in Niederösterreich gestartet. „Wir stehen am Beginn eines Prozesses, der klären soll, unter welchen Umständen die bestehenden Angebote in eine entsprechende Anlaufstelle für Mädchen und Frauen eingebunden werden könnten. Ich bin zuversichtlich, dass am Ende ein gutes Angebot bereitgestellt werden kann. Auf jeden Fall würde ein Frauengesundheitszentrum ein starker Impuls für die gesundheitliche Chancengerechtigkeit sein“, so Königsberger-Ludwig abschließend. 


Erste Gespräche zu Frauengesundheitszentrum angelaufen