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11.08.2020

Königsberger-Ludwig: Junge Menschen brauchen in Zeiten von COVID-19 besondere Beachtung

Anlässlich des morgigen Tages der Jugend macht die NÖ Kinder- und Jugendhilfelandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche von Beginn der COVID-19-Krise an bis heute in einem hohen Ausmaß von den Auswirkungen der Pandemie betroffen gewesen seien: „Sei es dadurch, dass ‚Homeschooling‘ und ‚Ausgehverbote‘ dazu geführt haben, dass die wichtigen sozialen Kontakte nicht gelebt werden konnten, dass die Gefahr von Jugendarbeitslosigkeit im Raum steht oder aber auch, dass die Ängste und Sorgen der Eltern auch die Kinder und Jugendlichen beschäftigen“.


Es sei daher wichtig, betont Königsberger-Ludwig, die Bedürfnisse von jungen Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Der internationale Tag der Jugend eigne sich daher besonders gut, daran zu erinnern, dass gerade die „Jugend“ eine prägende und wichtige Lebensphase im Leben eines Menschen sei. „In Zeiten, in denen ihre Bewegungsräume und ihre Jobchancen eingeschränkt sind, ist es deshalb besonders wichtig, genau hinzusehen und auf die Gefühlswelt der jungen Generation zu achten“, betont Königsberger-Ludwig.


„Niederschwellige Anlaufstellen aber auch die Mobile Jugendarbeit sind dabei für viele Jugendliche von großer Bedeutung“, ist Landesrätin Königsberger-Ludwig überzeugt: „Die Jugendlichen erhalten dort Unterstützung zu vielen Fragen, finden Räume und Orte vor, wo sie sich ohne Konsumzwang treffen und ihre Freizeit gemeinsam verbringen können und es werden auch gemeinsame Aktivitäten angeboten.“


Voraussetzung dafür, dass die Angebote auch angenommen werden, ist vor allem, dass junge Menschen in ihrer Lebenswelt erreicht werden. Dazu braucht es unterschiedliche Betreuungsangebote - von niederschwelligen Anlaufstellen bis hin zur Mobilen Jugendarbeit. Das Land NÖ hat dafür auch heuer 4,7 Mio. Euro im Budget vorgesehen. „Gemeinsam mit den Gemeinden als Partner können wir so verschiedenste Projekte finanzieren und für Jugendliche ein bedarfs- und bedürfnisorientiertes Angebot anbieten“, sagt Königsberger-Ludwig, die sich vor allem auch bei den Trägern für die geleistete Arbeit in den letzten Wochen bedankt: „Denn alle Träger waren bereit, ihr Angebot den neuen Gegebenheiten anzupassen. So war es möglich, dass Jugendliche den Kontakt zu den BetreuerInnen halten konnten und durch den Lockdown begleitet wurden.“

Land NÖ hat für professionelle Jugendarbeit 4,7 Mio. Euro budgetiert