Hauptinhalt

18.07.2021

Königsberger-Ludwig: Gespräche über Impfangebot im Rahmen der Stellung laufen

Junge Menschen von Bedeutung der Impfung überzeugen


St. Pölten. Nach aktuellen Berechnungen wird im Herbst eine Durchimpfungsrate bis zu 85 Prozent notwendig sein, um das Virus hinreichend eindämmen zu können. Vor diesem Hintergrund appelliert NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig eindringlich, die Zeit in den nächsten Wochen entsprechend zu nutzen und das umfangreiche Impfangebot in Niederösterreich in Anspruch zu nehmen. „Wir sind in Niederösterreich zwar auf einem guten Weg, um Sicherheit zu haben, geschützt zu sein und auch andere zu schützen, vor allem auch jene, die sich nicht impfen lassen können, brauchen wir aber noch eine höhere Durchimpfungsrate“, hält Königsberger-Ludwig fest.

 

Knapp über 70 Prozent der Bevölkerung ab 12 Jahren haben bereits einen Erststich oder einen Impftermin. 53,4 Prozent sind aktuell vollimmunisiert. Insbesondere bei den Jüngeren ist der Anteil geimpfter Personen jedoch noch zu niedrig. „In der Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen haben 43,3 Prozent einen Erststich oder einen Ersttermin. Einen vollen Schutz genießen momentan nur 11,1 Prozent. Wir müssen deshalb die nächsten Wochen noch viele von der Bedeutung des Impfschutzes überzeugen, um keine Maßnahmen im Herbst ergreifen zu müssen“, so die Landesrätin.

 

Eine gute Chance, junge Menschen zu erreichen, sieht Königsberger-Ludwig etwa im Bereich der Stellung des österreichischen Bundesheeres, in deren Zuge die Eignung zum Wehrdienst festgestellt wird. „Erste Gespräche wurden zwischen der niederösterreichischen Gesundheitsbehörde und dem Österreichischen Bundesheer in dieser Sache schon aufgenommen. Grundsätzlich wollen wir die Stellungspflichtigen während der Stellung über das Thema Impfung ausführlich informieren und bei Interesse auch die Möglichkeit anbieten, sich sogleich impfen zu lassen“, so Königsberger-Ludwig.

 

Des Weiteren berichtet die Gesundheitspolitikerin, dass aktuell die Beratungen über spezielle Initiativen weit fortgeschritten seien, die vor allem Kurzentschlossene für die Impfung gewinnen möchten. Zudem sei in Planung, dass man sich bei allen Teststationen der Gemeinden auch über die Impfung informieren und sich zugleich anmelden könne, falls man dies möchte, erklärt Königsberger-Ludwig: „Jeder Impfstich hilft uns aus der Pandemie. Der volle Schutz verhindert schwere Verläufe und sorgt für Sicherheit. Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft, die uns verpflichtet. Wer seinen Beitrag leisten möchte, kann dies in Niederösterreich ohne Voranmeldung in 350 Ordinationen tun oder sich über www.impfung.at in einem Impfzentrum einen freien Termin buchen.“