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14.05.2020

Königsberger-Ludwig: Drei neue Drive-in-Teststationen in Betrieb genommen

Königsberger-Ludwig: Drei neue Drive-in-Teststationen in Betrieb genommen

Regelmäßige Testungen als wichtige Präventivmaßnahme

Anfang April wurde in St. Pölten die erste Drive-in-Station eingerichtet. Wenige Tage später folgte Amstetten. Seit gestern, Mittwoch, haben auch die Standorte Wr. Neustadt, Mistelbach und Zwettl ihren Betrieb aufgenommen. "Zu Beginn stand die Entlastung der mobilen Abnahme-Teams des Roten Kreuzes und des ASBÖ im Mittelpunkt der Tätigkeit, indem lange Fahrtrouten reduziert werden konnten. Mit der Änderung der Teststrategie und der Schwerpunktsetzung auf Screening-Testungen veränderte sich auch die Einsatzaufgabe der Drive-in-Stationen", informiert NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.


Die Aufgabenstellung der drei neuen Teststationen sei aktuell die Durchtestung der mobilen Pflegedienste. Insgesamt sollen 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Einzugsgebiet der Stationen getestet werden, betont Königsberger-Ludwig. Es handle sich um eine Präventivmaßnahme und man erhoffe sich damit, einen besseren Einblick hinsichtlich der tatsächlichen Infektionslage zu erhalten, erklärt Königsberger-Ludwig: "In St. Pölten und Amstetten wurden die Testreihen bereits abgeschlossen und lediglich ein Abstrich positiv bestätigt. Um allerdings größtmögliche Sicherheit geben und eine womöglich regional höhere Dunkelziffer ausschließen zu können, wurden nun die Screenings auch in den anderen Landesvierteln gestartet."


Die sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdienste bilden die zentrale Säule in der Versorgung unserer älteren Generation im Bundesland. Rund 4.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas der Diözese St. Pölten, Caritas der Erzdiözese Wien sowie des Roten Kreuzes Niederösterreich in den 181 Sozialstationen Niederösterreichs leisten wertvolle Arbeit für über 17.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. "Mein Dank gilt dem Personal der mobilen Pflegedienste, die auch in dieser schwierigen Zeit hochwertige Pflege- und Betreuungsleistungen durchführen und dem Großteil der älteren Generation in unserem Bundesland einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden ermöglichen", so Königsberger-Ludwig abschließend.