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12.08.2020

Königsberger-Ludwig: Bund muss bei Gesundheitsfinanzierung einspringen

Gegen Leistungskürzungen und Selbstbehalte im Gesundheitssystem spricht sich NÖ Gesundheitslanderätin Ulrike Königsberger-Ludwig aus und unterstützt zugleich die aktuelle Forderung von SPÖ-Parteivorsitzender Pamela Rendi-Wagner, eine Ausfallhaftung für die Mindereinnahmen der Sozialversicherungen sicherzustellen, um die bestmögliche Gesundheitsversorgung für alle Menschen weiterhin zu garantieren. „Dank unseres guten Gesundheitssystems sind wir bis dato gut durch die Coronakrise gekommen. Heute freuen wir uns über jedes einzelne Spitalsbett, das nicht gestrichen wurde. Doch offensichtlich weigert sich nun die Bundesregierung, die durch die Krise geschüttelten Krankenkassen und Spitäler finanziell mit Steuermitteln aufzufangen“, warnt Königsberger-Ludwig davor, in einer Gesundheitskrise bei der Gesundheit sparen zu wollen.

 

„Es sind die hohe Arbeitslosigkeit, die geringere Beschäftigtenzahl und die Stundungen für Unternehmen, die zu den Einnahmeverlusten für die bereits durch die Fusion geschwächte Krankenversicherung führen. Bis zu 1 Mrd. Euro werden österreichweit dort fehlen und bis zu einer halben Mrd. Euro bei der Finanzierung der Krankenhäuser. Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, drohen Leistungskürzungen, Selbstbehalte, Ambulanzgebühren, Beitragserhöhungen und Privatisierungen. Das kann es nicht sein, weil werden die Versicherten jetzt im Stich gelassen, müssen sie letzten Endes die Rechnung für die Krise zahlen“, so Königsberger-Ludwig.

Leistungskürzungen, Selbstbehalte und Beitragserhöhungen drohen