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02.04.2020

Königsberger-Ludwig: Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen mit Bonus danken

Königsberger-Ludwig: Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen mit Bonus danken

15. Monatsgehalt mittels Hilfspaket der Bundesregierung ermöglichen

Königsberger-Ludwig: Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen mit Bonus danken

Utl.: Ende der Familienbeihilfe-Indexierung würde 24-Stunden-Pflege stärken =


St. Pölten, (SPI) – Die Einigung zwischen Bund und Ländern im Zusammenhang mit einem einmaligen Bonus in Höhe von 500 Euro für ausländische 24-Stunden-Pflegekräfte begrüßt die stellvertretende Landesparteivorsitzende der SPÖ Niederösterreich und NÖ Soziallandesrätin, Ulrike Königsberger-Ludwig, ausdrücklich und fordert aber gleichzeitig weitere Beschlüsse zu fassen, um insbesondere MitarbeiterInnen systemrelevanter Infrastruktur, die in diesen Tagen besondere Leistungen erbringen, auch einen finanziellen Dank auszusprechen.


„VerkäuferInnen, Beschäftigte in der Logistik, in den Apotheken, Krankenhäusern oder im Pflegebereich, SanitäterInnen, Zivildiener, Bundesheer-SoldatInnen, PolizistInnen, PädagogInnen in Schulen und Kindergärten, MitarbeiterInnen in Gemeinden, bei der Post, beim AMS und der Arbeiterkammer usw. haben sich Dank und Anerkennung etwa in Form eines 15. Monatsgehaltes, welches durch ein Hilfspaket der Bundesregierung sichergestellt wird, mehr als verdient“, betont Königsberger-Ludwig.


Zudem befürwortet Königsberger-Ludwig auch den Vorstoß, die Familienbeihilfe-Indexierung bei 24-Stunden-Pflegekräften zu streichen: „Rund 8.000 Menschen werden in Niederösterreich in der 24-Stunden-Pflege betreut. Angesichts der drohenden Engpässe bei ausländischen Pflegekräften wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Indexierung der Familienbeihilfe abzuschaffen und allen ausländischen Pflegerinnen und Pflegern die Familienbeihilfe im vollen Umfang auszuzahlen.“


„Viele ältere Menschen in unserem Land brauchen die Pflegekräfte aus Osteuropa gerade jetzt sehr dringend. Deshalb ist es wichtiger denn je, das Betreuungspersonal gerecht zu behandeln und auch unsere Wertschätzung gegenüber ihrem wichtigen Beitrag zu unterstreichen. Stoppen wir daher rasch die unionswidrige Indexierung der Familienbeihilfe! Dieser Schritt würde nicht nur die Pflege und Betreuung älterer Mitmenschen, die rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen sind, absichern, sondern Österreich auch vor einem noch größeren Schaden im Zusammenhang mit drohenden EU-Strafzahlungen in Millionenhöhe bewahren“, so Königsberger-Ludwig abschließend.