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18.07.2020

Kocevar: FPÖ-Einzelfälle gehen unbeirrt weiter

Kocevar: FPÖ-Einzelfälle gehen unbeirrt weiter

Die höheren Hürden für FPÖ-Mitgliedschaft scheinen wieder umgeworfen zu sein



„Die FPÖ agiert wie eh und je – die Einzelfälle gehen unbeirrt weiter. Ohne Konsequenzen nach sich zu ziehen“, kommentiert der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar den Vorfall in Ternitz, bei dem ein FPÖ-Stadtrat ein Selfie postet, auf dem er mit einem T-Shirt posiert, auf dem ein NS-Reichsadler prangt.

Angeblich habe er das T-Shirt „ganz billig gekauft“ und „gar nicht so darauf geschaut, was drauf ist“ – und natürlich gebe es wieder einmal Rückendeckung der FPÖ für diesen neuerlichen Einzelfall. „Die Ausrede des Ortspolitikers ist mehr als fadenscheinig. Bevor ich ein Shirt kaufe bzw. anziehe, schaue ich schon darauf, ob es gestreift ist, ein Hawaii-Muster hat oder ein NS-Symbol drauf ist“, erklärt Kocevar: Letzteres wird in den Geschäften, in denen man üblicherweise seine Garderobe einkauft, gar nicht angeboten. Diese dummen Ausreden, die nach jedem Einzelfall kommen, machen alles nur noch schlimmer. Ist bei der FPÖ kein Unrechtsbewusstsein vorhanden oder wissen deren VertreterInnen einfach nicht, worum es geht?“

FPÖ-Obmann Hofer habe noch Ende des vergangenen Jahres, aufgrund der anhaltenden „Einzelfälle“ noch strengere Hürden für eine Mitgliedschaft bei der FPÖ angekündigt, „aber diese scheinen wieder umgeworfen worden zu sein, damit manche sie leichter überwinden können“, erklärt Kocevar und fordert die FPÖ auf, bei ihren „Einzelfällen“ endlich Konsequenzen im Sinne der Demokratie und des Ansehens unserer Republik zu ziehen.