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06.02.2021

Hundsmüller/Pfister ad VOR: „Lockerung der Sicherheitsvorkehrungen ist Schlag ins Gesicht der BuslenkerInnen!“

Spitzen von SPÖ NÖ und FSG NÖ sind sich einig: „Verkehrsverbund Ostregion hat die Rote Linie überschritten!“


SPÖ NÖ-Klubobmann Reinhard Hundsmüller und FSG NÖ-Vorsitzender LAbg. René Pfister zeigen sich empört über die Absicht des Verkehrsverbunds Ostregion, nach der Lockerung des Lockdowns die vorderen Türen der Busse für den Passagiereinstieg wieder zu öffnen und den Kartenverkauf wieder über die BuslenkerInnen laufen zu lassen: „Der VOR handelt hier grob fahrlässig - nur weil der Lockdown endet, geht das Virus nicht auf Urlaub!“ Und weiter: „MitarbeiterInnen des öffentlichen Personennahverkehrs sind aufgrund ihres berufsbedingten häufigen Kundenkontakts ohnehin einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt – man muss nicht auch noch ohne nachvollziehbaren Grund die Gefährdung erhöhen!“


LAbg. Reinhard Hundsmüller, Klubobmann der SPÖ NÖ im NÖ Landtag, zeigt auf: „Die Fahrlässigkeit des VOR zeigt sich vor allem in dem Umstand, dass man gerade dann die Sicherheitsbestimmungen lockert wenn gleichzeitig mit dem Ende des Lockdowns auch die Schulen wieder aufsperren und das Fahrgastaufkommen massiv ansteigt.“ Und Hundsmüller weiter: „Dass die BuslenkerInnen dann auch noch eigenhändig das Tragen von FFP-2-Masken kontrollieren sollen schlägt dem Fass eigentlich den Boden aus!“


FSG NÖ-Vorsitzender LAbg René Pfister: „Ganz besonders perfide ist dabei die Tatsache, dass die SPÖ NÖ nicht nur schon Anfang des Schuljahres wegen der überfüllten Schulbusse Abhilfe gefordert hat, sondern wir im Niederösterreichischen Landtag vor Kurzem erst einen Antrag eingebracht haben, die BuslenkerInnen in NÖ mit einer Plexiglasscheibe zu schützen – was natürlich von Seiten der ÖVP abgeschmettert wurde, was nicht anders zu erwarten war. Zur VOR sage ich nur: Die Pläne liegen auf dem Tisch, bewegen Sie sich endlich! Arbeitsplatzsicherheit und Mitarbeiterwertschätzung sehen anders aus.“