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22.04.2020

Gehaltsspende der Regierungsmitglieder

Gehaltsspende der Regierungsmitglieder

Unterstützung von Organisationen und Projekten - mittels Zeit und Geld - müssen laufend Anliegen sein - nicht nur, wenn gerade Scheinwerfer und Kameras darauf gerichtet sind

LHStv. Franz Schnabls Gehaltsspende wird selbstverständlich dem ASBÖ zugute kommen; Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig wird an einen Unterstützungs-Fonds der Volkshilfe für MitarbeiterInnen, die durch Kurz-Arbeit in Schwierigkeit geraten, gehen. Die beiden Regierer betonen: „Es war uns wichtig, dass jeder sich die Organisation, an den seine Spende ergeht selbst aussucht und besondere Projekte und Organisationen damit unterstützt. Außerdem ist es uns von zentraler Bedeutung zu betonen, dass Spenden niemals eine punktuelle Eintagsfliege sein dürfen.“

 

LR´in Ulrike Königsberger-Ludwig, die seit mittlerweile mehr als 10 Jahren als Volkshilfe-Vorsitzende des Regionalvereins Amstetten und stv. Vorsitzende des Bezirks Amstetten verantwortlich zeichnet, weiß um die Wichtigkeit dieser Hilfsorganisation: „Alleine als Volkshilfe Amstetten geben wir jährlich bis zu 15.000 Euro an Unterstützung für in Not geratene Familien. Wir merken in der Krise einen deutlichen Anstieg an Anfragen, die an den Unterstützungs-Fonds herangetragen werden. Mir ist es wichtig mit dieser Spende vor allem jenen, die Tag für Tag für die Volkshilfe im Einsatz sind und durch die notwendige Kurz-Arbeit in Not geraten, Unterstützung zukommen zu lassen. Die Volkshilfe wird gerade für diese MitarbeiterInnen zu diesem Zweck einen Fonds einrichten.“

 

LHStv. Franz Schnabl betont: „Ich bin seit fast 20 Jahren ASBÖ-Präsident, verrichte so mehr als 300 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr für eine Organisation, die sowohl im gesundheitlichen, wie auch im gesellschaftspolitischen Bereich Großartiges leistet – etwa im klassischen Rettungsbereich, in der Pflege, Lernbetreuung, Flüchtlingshilfe, Katastrophenhilfe, etc. Menschen in Not zu helfen ist nicht nur jetzt, sondern in jedem Jahr wichtig und notwendig. PolitikerInnen steht es somit gut an Organisationen und Projekte laufend mit ihren persönlichen Spenden – mittels Zeit und Geld - zu unterstützen und damit Leid zu lindern. Nicht nur, wenn gerade Scheinwerfer und Kameras darauf gerichtet sind.“