SPÖ Niederösterreich

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Zu Kündigungen im Laufen-Werk in Wilhelmsburg

Das Laufen-Werk in Wilhelmsburg wird 130 von 190 MitarbeiterInnen abbauen. LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, und Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar fordern von der Firma Laufen die volle Verantwortung zu übernehmen und entsprechend zu handeln: „Weit mehr als die Hälfte der Laufen-Produkte werden in Österreich verkauft. Nun sollen in diesem Traditionsunternehmen 130 MitarbeiterInnen gekündigt und die Produktion zu einem großen Teil ins Ausland verlagert werden. Da sind wohl die großzügige Klientelpolitik und die Steuerzuckerl für Konzerne durch den türkisen Konzernkanzler Kurz ins Leere gelaufen.“

Am Traditionsstandort stehen nun 130 Beschäftigte auf der Straße. „Das ist ein unerwarteter Schlag in die Magengrube für MitarbeiterInnen und Gemeinde - ohne vorherige Information der Betroffenen und der Gemeinde“, betont der Wilhelmsburger Bürgermeister Rudolf Ameisbichler.

Für die Beschäftigten des Laufen-Werkes, die ihren Arbeitsplatz verlieren, sind die Kündigungen eine Katastrophe – ihre persönliche Situation ändert sich schlagartig von heute auf morgen ins Negative. Dazu kommen auch die negativen Auswirkungen für den Standort und die Region. „Eine Katastrophe für Angestellte und Gemeinde. Wir erwarten individuell abgestimmte Lösungen für die MitarbeiterInnen – es geht um 130 Familienschicksale. Da können die Verantwortlichen der Firma Laufen nicht zur Tagesordnung übergehen – hier sind ein umfassender Sozialplan und die Unterstützung bei der Jobsuche gefragt“, erklären Schnabl, Kocevar und Ameisbichler.