SPÖ Niederösterreich

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Wohnkosten senken – Leben leistbarer machen

Laut Statistik Austria sind die Mietpreise in Österreich zwischen 2009 und 2013 um durchschnittlich 13 Prozent, bei Privatmieten sogar um über 17 Prozent gestiegen – geringer haben sie bei Genossenschafts- und Gemeindewohnungen angezogen.

„Die Menschen geben bereits zwischen einem Viertel und der Hälfte des Haushaltseinkommens für die Mieten aus – das macht einen immer größeren Anteil des Gesamtbudgets aus“, so SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler in Bezug auf aktuelle Medienberichte: „Die Löhne und Gehälter steigen nicht im gleichen Ausmaß wie die Mieten – demnach werden die Wohnungen immer teurer.“

Der Grund dafür, dass Wohnen immer schwerer leistbar sei und dass auch der Privatkonsum nicht richtig anspringe, seien die Reallohnverluste der Beschäftigten einerseits und die jahrelang recht hohe Inflationsrate. Diese Schere habe den Menschen vielfach die Möglichkeiten zum Sparen oder Konsumieren genommen, erklärt Stadler im Vorfeld des SPÖ NÖ Landesparteitages morgen und am Samstag, bei dem auch das leistbare Wohnen ein zentrales Thema sein wird: „Wenn wir die Menschen nicht in die Schuldenfalle tappen lassen wollen, dann brauchen wir praktikable Lösungen. Für die jungen Menschen, die von den hohen Mieten stark betroffen sind, wollen wir in so vielen NÖ Gemeinden wie möglich ‚Junges Wohnen‘ nach dem St. Pöltner Vorbild forcieren – hier beträgt der Finanzierungsbeitrag maximal 4.000 Euro.“

Aber es gibt auch immer mehr Menschen, die sich die „Eintrittsgelder“ für Genossenschaftswohnungen von 30.000 Euro und mehr nicht leisten können: „Hier wollen wir die Kategorie ‚Sozialer Wohnbau‘ einführen und die Wohnbaugelder, die ja alle ArbeitnehmerInnen bezahlen, zweckwidmen. Nur so können Wohnungen, die nicht den Großteil des Budgets auffressen, finanziert werden.“