SPÖ Niederösterreich

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Vorsicht bei Aktivitäten im alpinen Gelände

Einen gemeinsamen Appell richten die in der NÖ Landesregierung zuständige Landesrätin für das Rettungswesen, Ulrike Königsberger-Ludwig, und der Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich/Wien, Dr. Matthias Cernusca, an alle WintersportlerInnen, Aktivitäten im alpinen Gelände derzeit nur dort durchzuführen, wo dies aufgrund der Gefahrenstufe vertretbar ist.

"Immer noch herrscht in den niederösterreichischen Bergen erhebliche Lawinengefahr. Bei dieser Gefahrenstufe passieren die meisten Unfälle, weil die Gefahrensituation unterschätzt wird“, warnt Cernusca eindringlich. Landesrätin Königsberger-Ludwig weist zudem darauf hin, dass jede Sportlerin und jeder Sportler, der die Warnungen missachte, momentan nicht nur das eigene Leben aufs Spiel setze, sondern auch das der Rettungskräfte, sofern die Gefahrensituation überhaupt einen Rettungseinsatz erlaube.

Landesleiter Cernusca erklärt weiters: „Die Tourenplanung ist anhand des Lawinenlageberichts und der Beurteilung der Lawinengefahr vor Ort sorgfältig durchzuführen. Außerdem ist immer die Lawinen-Notfallausrüstung mitzuführen sowie kein Risiko einzugehen. Die vielen tragischen Lawinenunfälle der vergangenen Tage sind dazu eine deutliche Mahnung. Als Bergrettung können wir nicht in jeder Notfallsituation helfen, weil unsere Rettungskräfte kein unvertretbares Risiko bei den Rettungseinsätzen eingehen.“

In diesem Zusammenhang dankt Landesrätin Königsberger-Ludwig den freiwilligen Einsatzkräften der Bergrettung für die vorbildliche Zusammenarbeit. „Es ist eine anzuerkennende Leistung und keine Selbstverständlichkeit, sich dem Risiko von Rettungseinsätzen im alpinen Raum zu stellen, insbesondere bei dieser Gefahrenlage“, so Königsberger-Ludwig.