SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

Vollbeschäftigung muss großes Ziel sein

Im Zuge einer Aktuellen Stunde im NÖ Landtag betonte der Arbeitnehmersprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rene Pfister, dass die Vollbeschäftigung in NÖ das große gemeinsame Ziel aller Parteien sein müsse: „Man müsste darüber nachdenken, eine 30-Stunden-Woche schrittweise einzuführen, wie sie derzeit bereits vielerorts freiwillig durchgeführt wird. Dies könnte dabei helfen, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, den Ressourcenverbrauch zu senken, stressbedingte Erkrankungen zu reduzieren, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und dem Trend, rückläufigen zivilgesellschaftlichen und politischen Engagements, entgegenzuwirken.“

Dass in Niederösterreich von der Aktion 20.000 weiterhin jede Spur fehlt, ist für Pfister unverständlich: „Die Aktion 20.000 hat den betroffenen Menschen Würde und eine Perspektive im Leben geboten – dass diese von Schwarz-Türkis-Blau in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ‚abgedreht‘ wurde ist weiterhin vollkommen unverständlich! Wir fordern daher die schnellstmögliche Wiedereinführung dieser Aktion!“

Pfister pochte abschließend auch noch einmal auf das Recht einer Vier-Tage-Woche für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: „Arbeitnehmerrechte zu beschneiden, gehört zu den größten Stärken von ÖVP und FPÖ! Die Sozialdemokratie hat hierzu jedoch einen gänzlich anderen Standpunkt: Wir fordern hier vehement den Rechtsanspruch auf eine Vier-Tage-Woche für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wer zwölf Stunden am Tag hackelt, muss das Recht auf eine Vier-Tage-Woche haben!“

Wirtschaftssprecher Alfredo Rosenmaier sagte, dass es insbesondere wichtig sei, den Fokus auf die Ausbildung von Lehrlingen zu legen: „Seit Jahren sprechen wir davon, dass unsere heimische Wirtschaft händeringend nach Lehrlingen sucht. Wir müssen hier unbedingt danach trachten, die Rahmenbedingungen so festzusetzen, sodass wir den regionalen Klein- und Mittelbetrieben unter die Arme greifen können. Sie sind der Motor unserer Wirtschaft und sind für die Wertschöpfung in Österreich verantwortlich. Wenn wir bei der Ausbildung unserer Fachkräfte von morgen ansetzen, gelingt es uns Arbeitslosigkeit gering zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Gemeinsam kann uns das gelingen – setzen wir es um!“