SPÖ Niederösterreich

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Verkehrschaos rund um Brückenneubau

Die Aktuelle Stunde der SPÖ „Planung Donaubrücke Mauthausen – völlig an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbei“ stand zu Beginn der Landtagssitzung auf der Tagesordnung. Die niederösterreichischen SozialdemokratInnen sahen sich gezwungen dieses Thema in den Landtag zu holen, da sich die Situation rund um den Brückenbau, der 2024 starten soll, zusehends verschlechtert. St. Valentins Bürgermeisterin LAbg. Mag Kerstin Suchan-Mayr ärgert insbesondere die Tatsache, dass ein im September des Vorjahres vorgelegter Resolutionsantrag der SPÖ NÖ, der mitunter auch ein umfassendes Verkehrskonzept beinhaltet, nicht einmal annähernd berücksichtigt wurde: „Der Brückenbau an sich ist verkehrstechnisches Stückwerk, welches das Hauptproblem der Verkehrsentwicklung und eine umfassende Verkehrsplanung für die gesamte Region weder anspricht noch löst. Die bis dato vorgesehenen Planungen verschieben die Probleme nur und sorgen für Staus und Chaos auf den Straßen und Wohngebieten. Mit der Einbindung bestehender Verkehrswege, muss hier rasch für Entlastung gesorgt werden. Die Bevölkerung leidet seit Jahren unter diesem massiven Verkehrsproblem!“

LAbg. Alfredo Rosenmaier, unterstreicht diese Ausführungen. Die Region benötige ein umfassendes, weitblickendes Gesamtkonzept, um einerseits die ansässige Bevölkerung und die PendlerInnen zu entlasten und andererseits eine, für die Wirtschaftsbetriebe in der Region, leistungsfähige Situation zu schaffen – auch in Verbindung mit dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, so Rosenmaier: „Es gibt in der Region bereits gute Verbindungen, die mit erweiterten Fahrplänen – sprich verdichtetem Taktverkehr, Anpassung an Arbeitszeiten, durchgehende Linien ohne Umstieg, Ausbau von Park & Ride-Anlagen, etc. – erweitert werden sollten. Nur so kann es gelingen, neben dem gelösten Problem des Individualverkehrs, auch nachhaltig, umwelt- und klimafreundlich zu agieren. Das muss das Ziel sein! Damit einhergehend müssen natürlich auch die Rahmenbedingungen stimmen, Stichwort günstige und leistbare Ticketpreise.“

Dass hier von den zuständigen Stellen im Land NÖ endlich gehandelt werden muss, steht für Suchan-Mayr und Rosenmaier abschließend außer Frage: „Es wurde von LR Schleritzko viel zu lange weggesehen – bei einem Gespräch bzgl. der Umfahrungsstraße Langenhart-Herzograd mit dem sinngemäßen Beisatz, dass das Interesse des Landes nicht gegeben sei, da das Land NÖ erst ab einer Beteiligung von 10.000 Kraftfahrzeugen tätig werde. Diese Herangehensweise wollen und können wir nicht akzeptieren, zumal die Zahl der Kraftfahrzeuge hier mit ziemlicher Sicherheit nah an die 10.000 herankommt! Die Menschen verdienen sich eine Verkehrslösung, die reibungslos funktioniert und Sicherheit bietet. Es braucht ein umfassendes, weitblickendes Verkehrskonzept samt attraktiven Angeboten für den Öffentlichen Verkehr – und zwar jetzt!“