SPÖ Niederösterreich

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Trinkwasserversorgung ist die Grundlage ...

Der für Wasserrecht, Konsumentenschutz und Lebensmittelkontrolle zuständige LHStv. Franz Schnabl besuchte am Freitag die Wasserversorgungsanlage Tulln. „Von hier aus werden 20.000 NiederösterreicherInnen mit hochwertigem Wasser versorgt. Die Versorgung wird von einem Wassersicherheitsplan zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität vom Einzugsgebiet der Brunnen und Quellen bis zum Zapfhahn beim Verbraucher begleitet“, weiß LHStv. Franz Schnabl.

Eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung sei die Grundlage für Gesundheit, Wohlstand und eine erfolgreiche Wirtschaft, so Schnabl weiter. Wasserversorgungsanlagen haben hohe Anforderungen zu erfüllen, als oberstes Ziel gilt selbstverständlich, dass das abgegebene Trinkwasser die Gesundheit nicht gefährden darf. Im Zentrum stehen dabei Vorsorge- und Vermeidungsstrategien betreffend verschiedenster Risiken – zu diesen zählt auch der Wassersicherheitsplan, der in Tulln seit 2003 praktiziert wird. Der Wassersicherheitsplan ist ein Konzept der WHO und ist in etwa der Hälfte der EU-Mitgliedstaaten bereits verpflichtet eingeführt. Die Vorteile dieses Plans liegen in der Verbesserung der Sicherheit und Nachhaltigkeit der Wasserversorgung, im Wissen um mögliche Beeinträchtigungen der Wasserqualität, in der Aufwandsoptimierung, in der vorbeugenden Vorgangsweise, in der verbesserten Transparenz der Eigenkontrolle, in der Dokumentation der Erfüllung der Sorgfaltspflicht, in der Erleichterung der Investitionsplanung und in Grundlagen zur Bewertung von erforderlichen Maßnahmen.

Als oberster Konsumentenschützer des Landes NÖ dankt LHStv. Franz Schnabl abschließend den Gemeinden und den VertreterInnen in den Wasserverbänden, die dafür sorgen, dass aus den Wasserleitungen Niederösterreichs ein Trinkgenuss strömt: „Für viele von uns ist es zur Selbstverständlichkeit geworden. Wenn wir aber über unsere Grenzen in andere Länder blicken, in denen man stilles Wasser bedenkenlos nur aus dem Supermarktregal beziehen kann, so wird offensichtlich welchen Kraftakt die Gemeinden hier vollbringen.“