SPÖ Niederösterreich

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Striktes Nein zu Bankomatgebühren

„Zuerst müssen die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler so manche unserer Banken mittels Milliardenstützungen vor dem Kollaps retten, und nun überlegen die österreichischen Geldinstitute, wo sie den Konsumentinnen und Konsumenten noch mehr von ihrem Geld aus der Tasche ziehen können. Die Überlegungen über neue Bankgebühren, so die Einführung einer Bankomatgebühr, sind in diesem Zusammenhang beschämend, ja schamlos! Zuerst will man das Bargeld abschaffen und die Kunden zu bargeldloser Zahlung zwingen, und dann gibt’s Gebühren für Zahlungen und Abhebungen - was soll das? Die Bankkunden sollen hier schon wieder zur Kasse ‚gezwungen‘ werden - und das nur, damit die Bankkonzerne wieder mal höhere Dividenden an ihre Aktionäre auszahlen können“, lehnt Niederösterreichs oberste Konsumentenschützerin LHStv. Mag. Karin Renner die Überlegungen von verschiedenen Banken zur Einführung einer Bankomatgebühr strikt ab.

„Die Bankkunden dürfen nicht auf dem Altar der Gewinnmaximierung der österreichischen Bankenlandschaft geopfert werden. Aktuell gibt es ja ohnehin auf Sparguthaben nur mehr Zinsen von wenigen Zehntelprozent und damit unter der Inflationsrate, nun soll zusätzlich auf anderen Ebenen von den Menschen abkassiert werden. Dem gilt es rasch einen Riegel vorzuschieben. Die Österreicherinnen und Österreicher sind nicht die Goldesel der Banken. Ohne die Steuergeldleistung der Bevölkerung würde es so manches Institut heute gar nicht mehr geben -da wäre mal Dankbarkeit angebracht, nicht Abkassieren“, so Renner.