SPÖ Niederösterreich

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SPÖ NÖ zum Holocaust-Gedenktag

„Antisemitismus, Hetze und Hass haben in unserer Gesellschaft keinen Platz!“, sind sich LHStv. Franz Schnabl, Klubobmann LAbg. Reinhard Hundsmüller und Anton Heinzl, der Vorsitzende der Freiheitskämpfer und aktiven Antifaschisten einig.

„Der 27. Jänner, der Tag an dem 1945 das KZ Auschwitz-Birkenau befreit wurde, soll jährlich daran erinnern, uns mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um derartige Gräueltaten in Zukunft in keinster Weise zuzulassen! Das Wissen um die Wahrheit darf nicht in Vergessenheit geraten und wir dürfen dabei auch nicht zulassen, dass die Geschichte in irgendwelcher Art und Weise verdreht oder geleugnet wird!“, so Schnabl, der anfügt: „Die sozialdemokratische Bewegung hat aus ihrer leidvollen Erfahrung gelernt, wie wichtig es ist, bereits den Anfängen des Faschismus zu wehren. Wir wenden uns daher nicht nur gegen Gruppen, welche faschistisches und antisemitisches Gedankengut vertreten, sondern auch gegen alle Versuche, demokratische Rechte abzubauen oder rechtsstaatliche Garantien aufzuheben. Wir verteidigen vehement den Rechtsstaat, die Unabhängigkeit der Justiz und die Presse- und Meinungsfreiheit!“

Zum Holocaust-Gedenktag sollen sich zudem alle Bürgerinnen und Bürger ihrer Verantwortung bewusst werden, so Klubobmann Hundsmüller: „Dabei braucht es die Zivil-Courage eines jeden Einzelnen! Dort wo Antisemitismus und Hetze in der Gesellschaft vorkommen, muss entschieden dagegen aufgetreten werden. Auch in der Politik ist es wichtig, der Verrohung der Sprache, dem Hetzen gegen Minderheiten und dem Auseinanderdividieren der Gesellschaft den Garaus zu machen!“

Anton Heinzl, der Vorsitzende der Freiheitskämpfer und aktiven Antifaschisten, pocht ebenfalls darauf, die Schrecken und Gräueltaten des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: „Am 27. Jänner gedenken wir den sechs Millionen ermordeten europäischen Juden und allen anderen Opfern des Nationalsozialismus. Diese unfassbaren Verbrechen dürfen sich in Zukunft nicht annähernd wiederholen – dafür tragen wir alle Verantwortung! Den Nachkommen aller ermordeten Opfer der Nationalsozialisten versprechen wir den Anfängen zu wehren!“