SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

SPÖ NÖ fordert 1.500 Euro Brutto-Mindestlohn

„In Niederösterreich sind 43.000 Menschen arm, obwohl sie einen Arbeitsplatz haben. Darauf mit der Kürzung von Sozialleistungen zu reagieren, wie es die ÖVP offenbar plant, ist für die SPÖ NÖ der falsche Weg. Wir wollen einen kollektivvertraglich festgelegten Mindestlohn von 1.500 Euro brutto“, so SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler anlässlich des heutigen Tages der Armutsbekämpfung: „Das ist zu schaffen, das müssen wir schaffen.“

Die geplante Steuerreform, die kommendes Jahr in Kraft treten wird, sei ein wichtiger Schritt gerade für die Geringverdienenden, die jedes Monat schauen müssen, wie sie über die Runden kommen, sagt Stadler: „Es muss mehr Netto vom Brutto bleiben. Wer voll arbeitet, muss von seinem Lohn leben können!“ Es sei nämlich keine neue gesellschaftliche Erkenntnis, so Stadler, dass sich Arbeit LOHNEN müsse und daher auch das „kleinste Einkommen aus Arbeit“ entsprechend höher sein müsse, als erwerbsloses Einkommen.

Für Stadler ist klar, dass auch weitere Faktoren bei der Armutsbekämpfung eine Rolle spielen: So tritt der SPÖ-Chef ein für sinnvolle, nachhaltige Investitionen auf dem Arbeitsmarkt, ein flexibles Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen und für den Ausbau von Schiene und Straße in allen Regionen. „Es zeigt sich: Dort, wo die Verkehrsverbindungen gut ausgebaut sind, wie an der Ost-West-Achse oder im Süden des Landes, bleibt die Wirtschaft dynamisch und es entstehen Arbeitsplätze. Die Verkehrsinfrastruktur unseres Bundeslandes ist somit ein zentraler Standortfaktor“, erklärt Stadler.