SPÖ Niederösterreich

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SIUE-NÖ ins Leben gerufen

Es kann theoretisch jederzeit passieren, dass hochinfektiöse Patientinnen und Patienten transportiert werden müssen. Für diese besonderen Fälle wurden in Niederösterreich im Zuge der Ebolakrise 2014 bereits besondere Vorkehrungen getroffen. Das bestehende System wurde in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und dem Arbeitersamariterbund nun zur Sonderinfektions- und Unterstützungseinheit Niederösterreich (SIUE-NÖ) weiterentwickelt, um im Fall der Fälle die Bevölkerung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienststellen bestmöglich schützen zu können, informierte am heutigen Freitag Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Josef Schmoll, Präsident des Roten Kreuzes NÖ, und Markus Wieninger, Leiter des ASBÖ St. Georgen.

In Summe gibt es im Rahmen der Sonderinfektions- und Unterstützungseinheit Niederösterreich vier Standorte mit spezialisierten und eigens geschulten Rettungsteams. Drei werden vom Roten Kreuz NÖ betrieben, einer vom Arbeitersamariterbund. Das Land Niederösterreich unterstützt diesen Einrichtungen, bei der Anschaffung von Materialien und auch bei Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Mit dem Ziel, vorbeugend Schutz zu gewährleisten und im Krisenfall rasch handeln zu können,“ so Königsberger-Ludwig.

Sowohl Schmoll als auch Wieninger dankten dem Land Niederösterreich für die gute Zusammenarbeit. Für sie habe natürlich auch der persönliche Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsorganisationen höchste Priorität.