SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

Sinneswandel der ÖVP ist zu begrüßen

Die ÖVP NÖ stellte kürzlich Jobprojekte für Wiener Neustadt und den Bezirk Gänserndorf vor, die Langzeitarbeitslosen und älteren Menschen ohne Job die Möglichkeit geben sollen, wieder zu arbeiten. Der Landesparteivorsitzende der SPÖ NÖ, LH-Stv. Franz Schnabl, begrüßt das Umdenken der ÖVP: „Es ist immer gut, wenn Arbeitssuchenden mit Projekten geholfen und ihnen wieder eine Perspektive gegeben wird – in diesem Falle sind es nun 33 Menschen. Mit der ‚Aktion 20.000‘ auf Bundesebene hätten wir sehr vielen Menschen eine echte Wieder-Einstiegschance und einen Job bieten können, der auf deutlich längere Zeit ausgelegt gewesen wäre. Zudem hätte – durch die Finanzierung des Bundes – das Land NÖ Gelder freibekommen, um zusätzliche Fördermaßnahmen zu unternehmen. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass auch die ÖVP den Bedarf solcher Projekte erkannt hat.“

Der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich, Thomas Schaden, schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Wir sind froh, wenn sozialdemokratische Ideen aufgegriffen und in abgewandelter Form umgesetzt werden – auch wenn es erstmal nur 33, statt mehreren Tausenden hilft. Die Landeshauptfrau hätte auch in diesem Bereich dem Land NÖ eine Menge Geld sparen können, wenn sie sich – als Mastermind hinter Konzernkanzler Kurz – für den Fortbestand sinnvoller Projekte, wie der ‚Aktion 20.000‘ auf Bundesebene eingesetzt hätte.“

Schnabl und Schaden betonen abschließend, dass man sich die ÖVP in Zukunft mehr an Seite des Landes NÖ wünscht, als auf Seiten, der bei den Menschen sparenden Bundesregierung: „Die ‚Aktion 20.000‘ hätte – im Gegensatz zu den nun öffentlich gewordenen räumlich beschränkten Projekten – flächendeckend in ganz Niederösterreich vielen älteren Arbeitslosen geholfen, wieder in einen Beruf einzusteigen. Wir brauchen Jobprogramme, die bei allen ankommen, anstatt einem Fleckerlteppich, der nur für Wenige Hoffnung bereit hält.“