SPÖ Niederösterreich

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Schwimmen lernt man nicht in der Badewanne!“

Passend zum Start der Ferienzeit und Badesaison macht Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig auf eine ganz besonders wichtige Thematik aufmerksam: Das Schwimmen. Denn durchschnittlich ertrinken nicht weniger als 40 Menschen – davon fünf Kinder – pro Jahr in Österreich. Königsberger-Ludwig legt den Fokus hierbei auf das richtige Erlernen des Schwimmens: „Schwimmkurse sind dabei die beste Methode, um das Schwimmen richtig zu lernen, am besten bereits im frühen Alter. Und hier geht unser Appell ganz klar in Richtung der Eltern – denn in der Badewanne hat noch niemand das richtige Schwimmen gelernt. Hierbei sind ausgebildete Schwimmtrainer gefragt. Dass knapp 700.000 Menschen in Österreich nicht schwimmen können, ist besorgniserregend und erschreckend zugleich.“

Dabei wendet sich die für die Wasserrettung zuständige Landesrätin nicht nur an die Kinder, sondern auch an die ungeübten erwachsenen SchwimmerInnen: „Es ist nie zu spät, schwimmen zu lernen! Denn abgesehen davon, dass acht Prozent der ÖsterreicherInnen nicht schwimmen können, gibt auch jede/jeder fünfte an, im Wasser unsicher zu sein bzw. nur mittelmäßige Schwimmkenntnisse zu besitzen. Diese Zahl ist eindeutig zu hoch und birgt eine enorme Gefahr in sich!“

Ansetzen will die Sozialdemokratie aber auch einerseits bei den LehrerInnen, um diesen die Voraussetzungen zu bieten, Schwimmkurse optimal anbieten zu können, so Königsberger-Ludwig abschließend: „Die Politik darf die Eltern hier nicht alleine lassen, sondern muss sie und die PädagogInnen bestmöglich unterstützen. Vom Schwimmkurs profitieren die Kinder ihr Leben lang. Dadurch kann die Gefahr im Wasser auf ein Minimum reduziert werden. Andererseits ist es unumgänglich, die Gemeinden bei der Errichtung und Erhaltung der Infrastruktur zu unterstützen, damit die Kinder und Schulen auch ein Bad in ihrer unmittelbaren Umgebung zum Erlernen des Schwimmens nutzen können.“