SPÖ Niederösterreich

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Schnabl fordert Aktion 20.000

„Die ‚Aktion 20.000‘ war ein Erfolg, das zeigt die endlich vorliegende Evaluierung deutlich. Viele langzeitarbeitslose Menschen haben wieder eine Chance zur Berufstätigkeit bekommen“, erklärt der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende, LHStv. Franz Schnabl: „Die mit dieser Aktion geschaffenen Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen über 50 Jahre waren besonders wichtig – denn sie haben weiterhin schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, daher fordern wir von der nächsten Bundesregierung die Wiedereinführung dieser Aktion.“
 
Geplant war, dass 20.000 ältere, langzeitarbeitslose Menschen wieder eine Beschäftigung bekommen – das wäre auch möglich gewesen, wenn Schwarz-Blau diese Aktion nicht im Jänner 2018 einfach abgedreht hätte. „Die Evaluierung zeigt, dass dieses Job-Programm funktioniert hätte – deshalb ist notwendig, mit dem im Herbst beschlossenen 50 Millionen Euro für ältere Arbeitslose an die ‚Aktion 20.000‘ anzuschließen. Ziel muss es aber sein, diese Initiative wieder einzuführen“, sagt Schnabl.
 
Für Schnabl sei es bezeichnend, dass in der Evaluierung 90 Prozent der befragten TeilnehmerInnen und AbbrecherInnen der „Aktion 20.000“ der Aussage „Ich war begeistert, endlich wieder arbeiten zu können“ zustimmten, 52 Prozent der Befragten hätten sich bereits damit abgefunden, keinen Job mehr zu finden. „Die Menschen wollen arbeiten – sie sind nicht faul und wollen in der sozialen Hängematte liegen, wie ihnen von Schwarz-Blau immer wieder unterstellt wurde. Menschen wollen ihre Potentiale ausschöpfen, wollen für ihr Geld arbeiten und dafür wertgeschätzt werden. Und arbeitslosen Menschen diese Chance zu geben, dafür hat Politik die Verantwortung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die ‚Aktion 20.000‘ wieder eingeführt wird – das ist unser Ziel!“, zeigt sich Schnabl kämpferisch.