SPÖ Niederösterreich

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Renner: Spam- und Betrugsmails nehmen zu

Hochkonjunktur haben aktuell wieder gefährliche Spam- und Betrugsmails, die mit dubiosen Rechnungen und Mahnungen, Zahlungsaufforderungen für angeblich bestellte Waren oder Datennachfragen für viel Ärger bei den Konsumentinnen und Konsumenten sorgen können. "‘Eindeutig gilt - wenn Zweifel bestehen, nicht bezahlen und keine Daten bekanntgeben. Dateien, die diesen Mails beigefügt sind, enthalten meist auch sogenannter Trojaner. Das sind Programme, die Daten und Passwörter am Computer ausspionieren, weitere schädliche Programme aus dem Internet laden und ganz allgemein sehr viel Schaden anrichten können. Bei derartigen Mails ist daher höchste Vorsicht geboten. Generell sollten Anhänge, die von unbekannten Absendern per E-Mail übermittelt wurden, überhaupt nicht geöffnet werden", warnt Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin LHStv. Mag. Karin Renner die auch rät, das eigene Virenschutzprogramm immer auf dem neuesten Stand zu halten.

"Besondere Vorsicht ist auch bei Nachfragen nach Kontodaten oder gar Passwörtern geboten. Generell warten Banken ihre Kontoverbindungen bzw. die Daten ihrer Kundinnen und Kunden nicht über unpersönliche Mails. Dies tun jene, die Kontodaten und Passwörter ausspionieren und die Leute um ihr Geld bringen wollen. Daher auch dort generell: Schenken sie derartigen Mails keine Aufmerksamkeit, lieber nicht öffnen, gleich löschen", so Renner

Betreffend tatsächlich strittiger Zahlungsaufforderungen oder anderer vertragsrechtlicher Problemstellungen mit Webshops steht auch der Internetombudsmann kostenfrei zur Verfügung. Der Internetombudsmann wird seitens der Arbeiterkammer und dem BMASK finanziell unterstützt.

Weitere Infos dazu: http://www.ombudsmann.at