SPÖ Niederösterreich

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Rauchverbot rettet Menschenleben!

Die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Karin Scheele, nahm in einer Aktuellen Stunde im NÖ Landtag zum Nichtraucherschutz Stellung, welche die FPÖ mit „1. November 2019 – Trauertag für die Gastronomie und Ende der Selbstbestimmung“ betitelte. „Dass sich die FPÖ hier mit Wehklagen und Jammerei als Retter der Gastronomie aufzuspielen versucht, kennen wir von den Freiheitlichen schon zur Genüge. Dass man hier auf über 1.000 Österreicherinnen und Österreicher vergisst, die jährlich an den Folgen des Passivrauchens sterben, ist schlichtweg traurig“, betont Scheele, die weiter ausführt, dass sich die Ursachen für das sogenannte Wirtesterben komplex und vielschichtig darstellen: „Ein vielfältiges Angebot an verschiedenen Lokalitäten und Bars, zusätzlich Lieferservices, stellen ein derart breites Spektrum an Möglichkeiten dar, was zur Folge hat, dass das klassische Wirtshaus nicht mehr derart frequentiert wird, wie es früher der Fall war.“

Für die SPÖ NÖ hat die Gesundheit des Menschen oberste Priorität, das gelte sowohl beim Nichtraucherschutz als auch in allen anderen Lebensbereichen, so Scheele: „Bedienstete in der Gastronomie haben das Recht auf einen gesunden Arbeitsplatz und dürfen dem giftigen Qualm nicht wahllos ausgesetzt werden – selbiges gilt für die vielen Gäste in den heimischen Gaststätten. Die SPÖ NÖ bekennt sich daher ganz klar zum Nichtraucherschutz!“

Dass aufgrund des Nichtraucherschutzes der 1. November 2019 laut FPÖ ein Trauertag sein soll, weist Scheele abschließend als absurd zurück: „Diesen gesundheitspolitisch wichtigen Schritt als Trauertag zu bezeichnen, ist grotesk und irrsinnig zugleich. Wenn die Freiheitlichen hier schon krampfhaft nach einem Trauertag für die Gastronomie suchen, können sie sich gut den 1. September 2018, mit dem von ÖVP und FPÖ durchgepeitschten Arbeitszeitgesetz, hernehmen. Denn wer 12 Stunden hackelt und vielleicht noch weitere 2 Stunden zum Pendeln in die Arbeit benötigt, wird anschließend nicht mehr ins Wirtshaus gehen, sondern zu Hause bei der Familie nach Erholung und Ruhe suchen!“