SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

Personalmangel in Klinikum St. Pölten

Der Spitalsbetriebsrat des Universitätsklinikums St. Pölten schlägt Alarm: Die Personaldecke ist derart dünn, dass das Risiko, dass es zu Schadensfällen kommen könnte, immer größer wird. Eine ständige Überlastung der MitarbeiterInnen führe dazu, dass das PatientInnenwohl nicht mehr in ausreichendem Maß gewährleistet werden kann. Für die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Karin Scheele, ist dies ein Produkt des Wegschauens und Schönredens der zuständigen Stellen im Land NÖ: „Schönfärberei funktioniert vielleicht nach außen, wenn auf majestätisch inszenierten Pressekonferenzen groß angekündigte Ausbildungsoffensiven angepriesen werden. Bei den Menschen in der Praxis, in diesem Fall sowohl bei den SpitalsmitarbeiterInnen als auch bei den PatientInnen, kommen diese Überschriften aber nicht an. Hier ist nun, wie man anhand des Briefs des Spitalsbetriebsrats erkennen kann, Gefahr in Verzug! Die SPÖ NÖ fordert einen runden Tisch zwischen Betriebsrat, ExpertInnen und RegiererInnen der NÖ Landesregierung, um hier schnellstmöglich eine Trendumkehr herbeizuführen.“

Für Scheele ist es legitim, dass der Spitalsbetriebsrat erwähnt, dass „die Belegschaft unter diesen Umständen die Verantwortung für allfällige Schadenersatzforderungen ausdrücklich ablehnt“: „Die MitarbeiterInnen im Universitätsklinikum unternehmen alles Menschenmögliche, um die PatientInnen bestmöglich zu versorgen – nur irgendwann ist Schluss und es geht nicht mehr! Menschen sind keine Maschinen! Deswegen fordern wir die zuständigen Stellen im Land NÖ noch einmal auf, schnellstmöglich etwas zu unternehmen! Das viele Geld das in den Gesundheitsbereich fließt, muss nachhaltig und dorthin investiert werden, wo es auch benötigt wird – die MitarbeiterInnen und PatientInnen haben nichts davon, wenn das Land NÖ massenhaft Geld für neue Logos und unzählige Publikationen ausgibt, es im Hintergrund aber sprichwörtlich brennt. Das Wegschauen muss ein Ende haben!“