SPÖ Niederösterreich

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Personalmangel bei Polizei

Für das Land NÖ wurden 2019 360 Neuaufnahmen für die Polizei versprochen – bis Juni werden es lediglich knapp über 100 sein. Da die Personaldecke ohnehin schon sehr dünn ist, wirke sich das weiter auf die Arbeitsbedingungen der Polizistinnen und Polizisten in Niederösterreich aus, so der Bereichssprecher der SPÖ NÖ in Arbeitnehmerfragen, LAbg. Rene Pfister: „PolizistInnen arbeiten seit Jahren auf dem absoluten Maximum und gegen das immer weniger werdende Personal wird nichts unternommen. Im Gegenteil: Das BMI spart bei der Polizei um 15 Prozent und bringt die ArbeitnehmerInnen damit weiter unter Druck!“

Aus Gewerkschaftskreisen sei zu erfahren, dass der stetige Stress für die PolizistInnen immer belastender wird, so Pfister: „Längere Arbeitszeiten, kürzere Ruhephasen und obendrein viele BeamtInnen, die aufgrund des Personalmangels alleine auf Außendienst geschickt werden. Die dadurch entstehende geringere Eigensicherung ist eine nicht zu unterschätzende psychische Komponente, welche die Arbeit zusätzlich erschwert.“

Entgegensteuern könne man nur, indem man Personal aufstockt, so Pfister abschließend. Bund und Land seien hier gefragt, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und für die größtmögliche Sicherheit, sowohl für die Bevölkerung als auch für die diensthabenden BeamtInnen zu sorgen: „Hierzu erfolgen jedoch die exakt falschen Signale aus dem BMI – anstatt für mehr Personal zu sorgen, gibt man die Devise aus zu sparen, um im Gegenzug eine sündteure Pferdestaffel zu finanzieren, deren Nutzen gleich Null ist. Die SPÖ NÖ wird hier nicht müde werden, auf die schwierigen Arbeitsbedingungen im Polizeidienst hinzuweisen und eine Entlastung für die ArbeitnehmerInnen einzufordern!