SPÖ Niederösterreich

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Patientenversorgung in NÖ nicht gegeben

Nachdem die SPÖ NÖ in den vergangenen Monaten mehrmals Kritik an Niederösterreichs Gesundheitswesen – lange OP-Wartezeiten, zeitweise geschlossene Notaufnahme im Uniklinikum St. Pölten, etc. – geübt hat, wird dies nun vom Patientenanwalt bekräftigt, wie aus Medienberichten hervorgeht. So schlägt der Patientenanwalt vor, dass die Landeskliniken-Holding gut beraten sei "wenn sie mit der neuen Österreichischen Gesundheitskasse Kontakt aufnimmt und versucht, Verträge zu gestalten, dass die Krankenhäuser entlastet werden“.

Der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller, fordert nun endlich aktive Maßnahmen ein, um dem Ärztemangel in den Spitälern entgegenzuwirken: „Um die Augenoperationen als Beispiel heranzuziehen: Bei so genannten Katarakt-Operationen gegen den grauen Star wartet man aktuell in den Landeskliniken Wiener Neustadt und Mödling 44 Wochen, in Mistelbach 39 und in Horn 37 Wochen. Erschwerend kommt hier hinzu, dass die Fachärzte der Augenabteilung in Wiener Neustadt die Abteilung in Mödling mitbetreuen. Hier herrschen Zustände, welche eines Bundeslandes NÖ nicht würdig und den PatientInnen nicht zumutbar sind!“

Eine Anfrage der SPÖ NÖ bzgl. eines Personalabbaus im Landesklinikum Wiener Neustadt hat der zuständige ÖVP-Landesrat Pernkopf zwar beantwortet, jedoch mit dem Ergebnis, dass alles in bester Ordnung sei und es in Zukunft zu keinen längeren Wartezeiten für die PatientInnen kommen soll, so Hundsmüller: „Die SPÖ NÖ hat schon mehrmals öffentlich Kritik an der Personalsituation in den NÖ Landeskliniken geübt und ist dabei bei den zuständigen Stellen im Land stets auf taube Ohren gestoßen. Auch Landesrat Pernkopf erwähnt in seiner Anfragebeantwortung nichts von einer Aufstockung des Personals. Nachdem nun auch der Patientenanwalt diesen Umstand der langen Wartezeiten auf Augenoperationen kritisiert, werden den zuständigen Damen und Herren nun hoffentlich – im wahrsten Sinne des Wortes – die Augen geöffnet! Die Zauberformel lautet: Ursachenbekämpfung statt Symptombehandlung – und zwar durch eine massive Aufstockung des Personals!“