SPÖ Niederösterreich

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NÖ hat als Innovationsland Luft nach oben

Im Zuge einer Aktuellen Stunde im NÖ Landtag zum Thema „Innovationsland Niederösterreich“ betonte LAbg. Kathrin Schindele in ihrer Rede, dass man in Sachen Bildungs-Infrastruktur zwar auf einem richtigen Weg sei, man sich mit kürzlich Erreichtem aber nicht zufriedengeben dürfe: „Ein gutes Beispiel hierfür ist der Ausbau der FH St. Pölten zum Campus St. Pölten. Dieser Campus der Zukunft wird für nachhaltige Entwicklung stehen und wird neue und attraktive Ausbildungsmöglichkeiten am Puls der Zeit bieten. Vorzeigeprojekte wie diese sollen ganz NÖ als Vorbild dienen, da wir wissen, wie wichtig solche Projekte auch für die Entwicklung von Städten und Gemeinden bzw. für die Entwicklung von einem Bundesland und der Wirtschaftsstandorte sind. Wir dürfen uns daher nicht ausruhen, sondern danach trachten, Niederösterreich nachhaltig weiterzuentwickeln.“

In weiterer Folge rückte Arbeitnehmersprecher LAbg. Rene Pfister den Faktor Arbeit in den Fokus. Man dürfe die Augen gerade dann nicht verschließen, wenn es darum geht, junge Menschen auszubilden: „Der Fachkräftemangel kommt nicht von irgendwo. Auch wenn die ÖVP gerne im Halbjahrestakt jubelnd zu den Wasserstandsmeldungen der Lehrlingsoffensive des Landes NÖ Auskunft gibt, so gilt es zu sagen, dass die Offensive keine Offensive, sondern Normalität sein sollte. Denn: Den Nachwuchs, den ich gestern nicht ausgebildet habe, bekomme ich morgen nicht als Facharbeiter. Des Weiteren gilt es festzuhalten, dass man Betriebe und Unternehmen, die keine Lehrlinge ausbilden, mehr in die Pflicht nehmen muss. Wir schlagen daher vor, derartige Betriebe in einen Topf einzahlen zu lassen, woraus andere, welche ausbilden, eine Unterstützung erhalten. Denn Betriebe und Unternehmen haben ihrer Verantwortung, Lehrstellen bzw. Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, nachzukommen.“

Abschließend ging Pfister auch auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen ein: „Die Arbeitslosigkeit 50+ ist im Vergleich zum Vorjahr in Niederösterreich um 1,8 Prozent gestiegen. Diese Tatsache haben ÖVP und FPÖ mit dem unverständlichen Abdrehen der Aktion 20.000 zu verantworten. Eine rasche Wiedereinführung würde sofort Abhilfe schaffen und den betroffenen Menschen wieder eine Perspektive geben. Denn es geht hier auch darum, den Betroffenen Anerkennung, Hoffnung und Selbstbestätigung zu geben.“