SPÖ Niederösterreich

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NÖ braucht modernes Hundehaltegesetz

Am Donnerstag stand erneut eine Novellierung des erst in der vergangenen Sitzung beschlossenen Hundehaltungsgesetzes auf der Tagesordnung des Landtags. Der Tierschutzsprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rainer Windholz, sprach sich dabei erneut für ein neues, umfassendes und modernes Hundehaltegesetz aus und sparte nicht mit Kritik an der bisherigen Vorgangsweise in Niederösterreich: „Sämtliche bisherige Gesetzesänderungen in Niederösterreich sind antiquiert, wissenschaftlich nicht haltbar und Stückwerk. Und schützen noch dazu weder Mensch noch Tier.“

Windholz und Klubobmann, LAbg. Reinhard Hundsmüller, nahmen dabei im Vorfeld knapp 10.000 Stimmen der Online Petition ‚NEIN ZU DEN BESCHLOSSENEN ÄNDERUNGEN DES NÖ HUNDEHALTEGESETZES VOM 24.10.2019!‘ entgegen und versprachen, sich im Landtag für eine Verbesserung des NÖ Hundehaltegesetz einzusetzen: „Wir nehmen die Anliegen der BürgerInnen sehr ernst und werden diese in den parlamentarischen Prozess einbringen, sodass am Ende des Tages ein adäquates Zusammenleben zwischen Hund und Mensch sichergestellt werden kann.“

Windholz erklärt abschließend auch, dass man dem Gesetz zwar als ersten Schritt zugestimmt, aber von Beginn an klar und deutlich artikuliert habe, dass ExpertInnen und Sachverständige umfassend eingebunden und weitere Maßnahmen getroffen werden müssen: „Das neu beschlossene Gesetz war zwar ein Anfang, ist aber noch längst kein großer Wurf. Denn damit werden weder Beißvorfälle verhindert, noch wird die Kluft zwischen Hundebesitzern und Nicht-Hundehaltern verringert. Anstelle von schwammigen Formulierungen oder der Überwälzung von Verantwortung auf ohnehin überlastete Gemeinden, muss endlich ein modernes und wissenschaftlich fundiertes Hundehaltegesetz her, bei dem ExpertInnen und Sachverständige unabdingbar in den Diskussionsprozess miteingebunden werden müssen!“