SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

NÖ bei Einkommen Drittletzter

Als „desaströses Ergebnis“ bezeichnet LHStv. Franz Schnabl die Einkommensanalyse 2018 der Arbeiterkammer Niederösterreich: „Dass die niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttomedianeinkommen von 2.171 Euro im Bundesländervergleich wieder einen Platz nach hinten gerutscht sind und nun nur noch vor Tirol und dem Burgenland liegen, ist nicht zu akzeptieren. Die Tatsachen, dass wir in Niederösterreich noch immer keinen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei und insbesondere Mütter aufgrund von ungenügend angebotenen oder zu teuren Kinderbetreuungseinrichtungen lediglich Teilzeit arbeiten können, drücken dieses Ergebnis zusätzlich. Vor allem Frauen werden durch diese Umstände und einem durchschnittlichen Einkommen von 1.686 Euro unmissverständlich in die Altersarmut gedrängt.“

In diesem Zusammenhang fordert der Arbeitnehmersprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Rene Pfister, endlich Taten in der niederösterreichischen Arbeitsmarktpolitik: „Schön langsam sollten auch bei der Mehrheitspartei die Alarmglocken schrillen, wenn sie derartige Statistiken und Analysen sehen. Dass SPÖ-Anträge zu einem steuerfreien 1.700-Euro-Mindestlohn aus parteitaktischem Motiv vom Tisch gewischt werden, passt zwar zur ÖVP NÖ, drängt die Menschen in unserem Land aber an den Rand der Gesellschaft und in die Armut. So geht verantwortungsvolle Politik für die NiederösterreicherInnen ganz bestimmt nicht!“

Ein Gebot der Stunde müsse es nun sein, so Schnabl und Pfister, die Rahmenbedingungen in Niederösterreich so zu gestalten, dass sich jeder Mensch und jede Familie ein Leben ohne finanzieller Sorgen leisten kann: „Es darf nicht sein, dass es in einem reichen Land wie Österreich Menschen gibt, die zum Ende des Monats nicht mehr wissen, wie sie den täglichen Einkauf bewerkstelligen sollen, obwohl sie schon die Wochen zuvor jeden Euro zwei Mal umgedreht haben. Ein leistbares Dach über dem Kopf, ein Einkommen, von dem man auch wirklich Leben kann, kostenfreie, ganztägig geöffnete Kinderbetreuungseinrichtungen, günstige öffentliche Verkehrsmittel und bewusster Umgang mit Natur und Umwelt – all dies kann die Politik, gemeinsam ausverhandelt und beschlossen, so gestalten, sodass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein sorgenfreies Leben führen können. Man muss es nur wollen!“