SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

"Mutig zur Uni-Stadt St. Pölten!"

„Es geht um Chancen für den Bereich der Forschung, für den Bereich der Technologie, für den Bereich der Wissenschaft, um Chancen für Wirtschaftsstandorte, um Chancen für die Entwicklung von Städten und für Internationalität, und es geht um Aus- und Weiterbildung für jeden und jede einzelne in unserem Bundesland Niederösterreich. Es geht um unsere Zukunft!“, betonte LAbg. Kathrin Schindele in ihrer Rede im NÖ Landtag zum Tagesordnungspunkt betreffend Hochschulstrategie NÖ 2025.

Die SPÖ NÖ begrüßt die Hochschulstrategie, nun sei es aber wichtig, weitere Schritte zu setzen, so Schindele: „Wir sind froh, viele sozialdemokratische Forderungen in diesem Hochschulstrategiepapier untergebracht zu haben. So sind bspw. die Erweiterung des Studienangebots, die Förderung der Studierbarkeit sowie Stärkung und Internationalisierung der Forschung zentrale Elemente der Hochschulstrategie. Dass hier jedoch jegliche Zielzahlen fehlen und diese Tatsache eine spätere Evaluierung de facto unmöglich macht, stellt einen großen Kritikpunkt dar. Genauso wie das fehlende Bekenntnis zu einer Voll-Universität. Weitere Schritte müssen hier also nun gesetzt werden: Wir benötigen greifbare Messpunkte der Hochschulstrategie, um ggf. nachjustieren zu können und wir benötigen unbedingt eine Voll-Universität am Standort St. Pölten, um einen attraktiven Hochschul-Standort in NÖ sicherzustellen. Schreiten wir mutig voran, werden wir zu Vorreitern und machen St. Pölten zu einer Universitätsstadt!“

Die SPÖ NÖ hat hierzu zwei Resolutionsanträge eingebracht: Der erste Resolutionsantrag zielt darauf ab, dass die Landes- an die Bundesregierung herantritt, um sich für eine öffentliche Universität in St. Pölten einzusetzen. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von ÖVP abgelehnt.

Der zweite Resolutionsantrag beschäftigt sich mit bei der Etablierung eines postsekundären und später darauf aufbauenden tertiären Bildungsangebotes für die Region Schwarzatal in der Stadtgemeinde Ternitz mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und Elektrotechnik. Dieser Resolutionsantrag wurde mit Stimmen von ÖVP, FPÖ und NEOS abgelehnt. „Völlig unverständlich!“, wie LAbg. und Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Ternitz, Mag. Christian Samwald meint: „Obwohl dieses Bildungsangebot zu 100 Prozent der Stoßrichtung der Hochschulstrategie entspricht, wurde dieser Antrag aufgrund parteipolitischer Interessen abgelehnt und gegen das Wohl von Studierenden entschieden!“