SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

Land NÖ achtet auf hohe Qualität des Grillguts!

Wir befinden uns am Höhepunkt der Grillsaison. Neben dem schönen Wetter und einer köstlichen Auswahl an Fleisch, Fisch, Salaten und Soßen ist es allerdings wichtig, gesundheitliche Gefahren, die mit dem Grillen verbunden sind, nicht außer Acht zu lassen. Der für Lebensmittelkontrolle und den Konsumentenschutz zuständige LHStv. Franz Schnabl weiß über das achtsame Auge der KontrollorInnen auf den Lebensmitteln, die auf Niederösterreichs Tellern landen, zu berichten: „Es ist es mir ein besonderes Anliegen, dass nur Grillfleisch höchster Qualität in den Verkaufslokalen angeboten wird. ‘Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser‘ lautet ein Sprichwort, das auch auf unser Grillfleisch zutrifft. Die Qualität niederösterreichischer Produkte ist sehr hoch, weil ProduzentInnen und Kontrollorgane intensiv zusammenwirken. Die Lebensmittelkontrollore sehen sich dabei in erster Linie als Partner der niederösterreichischen Betriebe. Gleichzeitig sind wir starker Partner an der Seite der NiederösterreicherInnen und haben stets ein wachsames Auge auf größtmöglichen Schutz unserer LandesbürgerInnen.“

„Die ‚GrillmeisterInnen‘ unseres Bundeslandes tragen mit guter Vorbereitung einen beträchtlichen Teil zu kulinarischem Hochgenuss ohne gesundheitliche Beeinträchtigung bei“, weiß LHStv. Schnabl um die Wichtigkeit der Zubereitung des Grillguts: „Um das Entstehen krebserregender Substanzen zu vermeiden, sollten so wenig Fett und Öl wie möglich in die Glut tropfen. Eine einfache Lösung ist die Verwendung von Edelstahl-Grillschalen, in denen die Flüssigkeiten aus dem Grillgut direkt aufgefangen werden.“ Beim Anzünden soll weder Spiritus, Benzin noch Lampenöl verwendet werden. Nicht nur das Gefahrenpotential durch Verbrennungen werde dadurch massiv gesteigert, appelliert Schnabl an die NiederösterreicherInnen, sondern auch giftige Gase könnten dabei freigesetzt werden, die dem Fleisch einen ungenießbaren Beigeschmack verpassen.

Als einer der passionierten niederösterreichischen „GrillmeisterInnen“ bedient sich auch der Landeshauptfrau-Stv. einiger Tipps & Tricks von Profis. Spieße sind ein Grill-Klassiker, die auch am Griller von Franz Schnabl niemals fehlen dürfen: „Für den sicheren Umgang mit Holzspießen auf dem Grill weiche ich die Spieße vorher etwa eine halbe Stunde im Wasser ein. Für zartes Fischfilet, etwa Lachs, wird mehr Stabilität erreicht, wenn zwei Spieße über Kreuz in die Filets gesteckt werden.“ Bei Steaks bedient sich der oberste Konsumentenschützer des Landes NÖ gerne dem Farbtest, schneidet das Steak auf der Unterseite leicht ein und prüft so die gewünschte, optimale Garstufe des Fleisches.

Die Lebensmittelkontrolle des Landes Niederösterreich empfiehlt darüber hinaus rohe, vom Tier stammende Lebensmittel und andere Lebensmittel – etwa Salat oder Desserts – getrennt voneinander zu lagern und zuzubereiten, tiefgefrorenes Fleisch im Kühlschrank aufzutauen bzw. besonders darauf zu achten, Fleisch gut durch zu garen. Bei Geflügel ist darauf zu achten, dass das Fleisch auch am Knochen weiße bis graue Farbe aufweist. Weiters wird angeregt verschiedene Grillzangen bzw. Gabeln bereit zu legen, um eine Übertragung von Keimen vom rohen Fleisch oder über Marinaden auf das gegarte Grillgut zu vermeiden.

Lebensmittelinspektoren testen verschiedenste Lebensmittel – und auch Wasser – weitgehend im Hintergrund und vielfach unbeachtet von den BürgerInnen. Neben den üblichen Kontrollen nach den Vorgaben des Revisions- und Probenplanes des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz werden in Niederösterreich auch immer wieder Landes-Kontrollaktionen mit saisonalen Schwerpunkten durchgeführt. Im Juli 2019 wurden 15 Proben von Grillfleisch gezogen, drei davon wiesen Auffälligkeiten aus. „Die Fachabteilung des Landes Niederösterreich reagiert in diesem Fall umgehend und beanstandet diese als für den menschlichen Verzehr ungeeignet. Es ist wichtig, im Ernstfall rasch mangelhafte Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei den MitarbeiterInnen der zuständigen Fachabteilung, die für engmaschige Kontrollen und rasches Handeln im Schadensfall, im Sinne der KonsumentInnen, sorgen. Außerdem gilt mein Dank auch dem niederösterreichischen Lebensmittelhandel für die hohe Qualität der Erzeugnisse“, freut sich Schnabl abschließend über die wichtige und intensive Zusammenarbeit des Lebensmittelhandels mit den Kontrollbehörden.