SPÖ Niederösterreich

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Kickl und Sobotka schwänzten Baustelle

Enttäuscht zeigt sich der Spitzenkandidat der SPÖ NÖ zur Nationalratswahl und Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz, Rudolf Silvan, über das Nichtantreten von Herbert Kickl und Wolfgang Sobotka zum 12-Stunden-Arbeitstag: „Ich hätte den beiden Herren liebend gerne gezeigt, wie sich ein menschlicher Körper nach zwölf Stunden Hackeln anfühlt und man danach entsprechende Ruhephasen braucht – denn davon haben sie anscheinend keine Ahnung. Wenigstens ein kurzes Vorbeischauen auf der Baustelle samt Gesprächen mit den Arbeitern wäre wünschenswert gewesen. Leider hat es jedoch weder Sobotka noch Kickl als erachtenswert gesehen, sich mit den Problemen der Arbeiterinnen und Arbeiter in unserem Land zu beschäftigen. Vor einer türkis-blauen Neuauflage auf Bundesebene wäre es für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich jedenfalls von Vorteil, wenn ÖVP und FPÖ wüssten, was sie mit dieser Regelung anrichten. Daher bleibe ich hartnäckig, werde in den kommenden Wochen mit einer nochmaligen Einladung auf Kickl und Sobotka zukommen und bleibe dabei: Gleiches Recht für alle – wer zwölf Stunden am Tag hackelt, hat das Recht auf eine Vier-Tage-Woche!“