SPÖ Niederösterreich

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"Karfreitagsregelung inakzeptabel!"

„Nachdem die schwarz/blaue Bundesregierung den EuGH-Entscheid, wonach der Karfreitag für alle ein Feiertag werden muss, umgekehrt und ihn für alle gestrichen hat, gab es bei unserer letztwöchigen Klubklausur eine Diskussion darüber, wie die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher doch noch zu ihrem Recht kommen können“, bestätigen der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller und der NÖ GVV-Präsident Rupert Dworak.

Die NÖ Sozialdemokratie fordere nun einen zusätzlichen Urlaubstag oder einen 2. Landesfeiertag, so Klubobmann Hundsmüller: „Nur so können wir den unsozialen Maßnahmen von Schwarz/Blau auf Bundesebene entgegentreten. Hier wird sich nun zeigen, wo die ÖVP NÖ steht: Entweder auf der Seite der niederösterreichischen Bevölkerung oder auf der unsozialen Seite der Bundes-ÖVP – und damit auf der Seite von Industrie und Wirtschaft.“

NÖ GVV-Präsident Dworak betont, dass man nicht nur im Zuge der Klubklausur über diese Thematik diskutiert habe, sondern diesbezüglich auch Umfragen in Auftrag gegeben hat: „Wir haben alle SPÖ-BürgermeisterInnen in NÖ hinzugezogen und gefragt, wie sie zum Thema ‚Karfreitag‘ stehen und welche Möglichkeiten sie sich vorstellen können. Und die Botschaft war eindeutig. Mit unserer vorgeschlagenen Regelung am Karfreitag würden auch die Serviceeinrichtungen der Gemeinden offen bleiben (Horte, etc). Jetzt gilt es auch die anderen im Landtag vertretenen Fraktionen mit ins Boot zu holen, um den Menschen in NÖ den freien Tag zurückzugeben, der ihnen laut EuGH zusteht und ihnen von ÖVP und FPÖ genommen wurde.“

Laut Hundsmüller und Dworak soll der zusätzliche Urlaubs- bzw. der zusätzliche Feiertag lediglich ein Vorgriff auf die sechste Urlaubswoche sein. Ziel aller Parteien müsse es sein, für Lebensqualität für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu sorgen, wie beide abschließend einhellig betonen: „LHStv. Franz Schnabl hat die Richtung bereits vorgegeben: Es gilt die besten Lösungen für unsere ArbeitnehmerInnen zu finden! Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können steht für uns dabei im Vordergrund. Schluss mit den Schikanen für unsere arbeitende Bevölkerung! Es ist nun an der Zeit, Interessen von Wirtschaft und Industrie hintanzustellen und die NiederösterreicherInnen zu entlasten.“