SPÖ Niederösterreich

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Franz Schnabl im Wirtschaftsforum der SPD

Das Wirtschaftsforum der SPD wurde im Februar 2015 gegründet – der designierte Vorsitzende und Spitzenkandidat der SPÖ NÖ, Franz Schnabl, ist aufgrund seiner beruflichen Position bei Magna Mitglied in diesem mit hochrangigen ExpertInnen besetzten Zirkel. „Wir wollen kraftvoll die Interessen der sozial verantwortlichen UnternehmerInnen und Führungskräfte vertreten – sowohl die kleiner Unternehmen, als auch die des Mittelstandes und der Großkonzerne“, sagt Schnabl, der gestern die erste Arbeitssitzung des Fachforums „Arbeitswelt, Tarifpartnerschaft und Integration“ in Berlin leitete. Das Wirtschaftsforum will den Austausch zwischen Politik und Wirtschaft fördern und steht auch Nicht-SPD-Mitgliedern offen.

Schnabl arbeitete gestern im Zuge dieses Fachforums mit dem Staatssekretär bei Andrea Nahles im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Thorben Albrecht, zusammen. Albrecht präsentierte die wichtigsten Inhalte und Implikationen des Weißbuchs „Arbeiten 4.0“, das das Ministerium im November vergangenen Jahres vorgelegt hat. Mit dem Weißbuch ist es gelungen, die großen Linien zum Thema zusammenzutragen: Welchen Wandel wird es in verschiedenen Branchen und Tätigkeiten geben? Wie sieht die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in der Industrie 4.0 aus? Wie verändern sich die Strukturen von Unternehmen, wie Arbeitsformen, Arbeitszeiten und –orte? Schnabl sieht die Diskussion darüber als „lohnend“ an, denn „wir befinden uns derzeit mitten in diesem Transformationsprozess“ – es sei wichtig, festzustellen, wo der prioritäre Handlungsbedarf für den Wirtschaftsstandort liegt und wie Innovationen und neue Geschäftsmodelle mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft verbunden werden können. Das Weißbuch macht mit einem Wahlarbeitszeitgesetz, einem starken Fokus auf die Themen Qualifizierung und Beschäftigungsfähigkeit und der Betonung der Sozialpartnerschaft bereits erste Handlungsvorschläge. 

Für Schnabl sei klar, dass es diesen Dialog brauche, um zukünftige Herausforderungen gut zu meistern: „Wir wollen zu wichtigen Themen konkrete politische Vorschläge machen, Initiativen starten und damit einen Beitrag leisten, um den Standort Deutschland im globalen Wettbewerb voranzubringen. Die Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse aus diesem Arbeitskreis sind großteils auf Österreich und Niederösterreich umzulegen. Wir können davon stark profitieren – es ist mir wichtig, den Wirtschaftsstandort Österreich und Niederösterreich auf hohem Niveau und mit starker Konkurrenzfähigkeit zu wissen“, sagt Schnabl. 

Das Wirtschaftsforum der SPD arbeitet bereits in zwölf anderen Fachforen zu ganz unterschiedlichen Themen, etwa zu Mobilität und Infrastruktur, Energie und Klima oder Bau- und Immobilienwirtschaft. Das neue Fachforum „Arbeitswelt, Tarifpartnerschaft und Integration“ ist insofern etwas Besonderes, als dass die TeilnehmerInnen sich über branchenübergreifende Fragen austauschen wollen, die für den Wirtschaftsstandort eine wichtige Rolle spielen – die Digitalisierung der Arbeitswelt und all die daraus resultierenden Auswirkungen sind dabei zentrale Themen.