SPÖ Niederösterreich

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Fieberchecks bei Direktflügen aus China

Seit gestern, Donnerstag, werden Passagiere am Flughafen Wien bei Direktflügen aus China Temperaturchecks unterzogen. Die ersten wegen des Coronavirus geplanten Temperaturmessungen wurden beim Air China-Flug CA841 von Amtsärztinnen und Sanitäter am Donnerstagnachmittag durchgeführt. Es gab keinen Verdachtsfall.

Die Kontrollen werden "mittels Infrarot-Thermometer" noch direkt im Flugzeug vorgenommen, berichtet die niederösterreichische Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Außerdem werde auch ein Gesundheitsfragebogen im Flugzeug ausgeteilt. Damit seien für einen Anlassfall etwa auch die Sitznachbarn bekannt. Personen mit Fieber sollen dann in den Krankenhäusern in Mödling und St. Pölten weiter untersucht werden, um festzustellen, ob sich ein Verdacht erhärtet. "Wir sind bestens vorbereitet und gerüstet", betont Königsberger-Ludwig. Die Behörden wollen "damit einen Teil in der Sicherheitskette schließen, damit wir das Sicherheitsgefühl der Menschen in Österreich und natürlich in Niederösterreich stärken", sagt die Gesundheitslandesrätin.

Insgesamt sind lediglich drei Flüge pro Woche von den Kontrollen betroffen. Es handelt sich ausschließlich um Direktflüge aus Peking. „In Summe sind das etwa 400 Passagiere pro Woche, ein sehr geringer Teil der rund 250.000 Passagiere, die momentan wöchentlich am Flughafen abgefertigt werden, so Königsberger-Ludwig.