SPÖ Niederösterreich

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EU-Verbot von Einwegplastik

„Dass nun ab 2021 etwa Plastik-Trinkhalme und Wattestäbchen aus Plastik aus den Verkaufsregalen der Supermärkte verschwinden, ist ein äußerst positives umweltpolitisches Signal aus Brüssel. Es müssen aber noch weitere Schritte folgen!“, betonen die Bürgermeisterin von St. Valentin, LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr und der Spitzenkandidat zur EU-Wahl und Umweltsprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Dr. Günther Sidl, einhellig.

Der Entscheid des Europäischen Parlaments nun endgültig für ein Verbot von Einwegplastik zu stimmen, sei auch gleichbedeutend mit einem Bekenntnis zu mehr Recycling, so Sidl: „Das Produzieren von recyclebaren Stoffen muss unser Ziel für die Zukunft sein. Nur so kann es uns gelingen, den Bergen an Plastikmüll Herr zu werden. Von 1950 bis 2015 wurden insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Plastik hergestellt, wovon 4,9 Milliarden Tonnen einmal verwendet wurden und sich heute auf Deponien, Müllhalden oder in der Umwelt zurückgelassen wiederfinden. Mit dem vorliegenden Entscheid des Europäischen Parlaments ist ein erster Schritt in die richtige Richtung getan – viele weitere müssen jedoch folgen!“

Suchan-Mayr verweist auf die vielen regionalen Projekte, die hier auch in Zukunft ihren Beitrag zum großen Ganzen leisten sollen und werden: „Ein Entscheid auf EU-Ebene alleine hilft uns noch nicht weiter, den ganz großen Wurf zu landen, sondern bietet lediglich eine Hilfestellung und schafft Rahmenbedingungen. Dafür stimmen mich die vielen regionalen Initiativen in den Städten und Gemeinden sehr positiv – ausgehend von der plastikfreien Gemeinde in St. Valentin haben sich schon reihenweise weitere Gemeinden, Organisationen, etc. gefunden, die derartige Projekte vorantreiben und für eine Bewusstseinsbildung innerhalb der Bevölkerung sorgen.“

Die SPÖ NÖ will in den kommenden Wochen und Monaten das Umweltthema weiter forcieren und strebt innovative Projekte und Initiativen an. „Es gilt nun den Rückenwind aus Brüssel zu nutzen, um umweltpolitisch weiter einen Schritt nach dem anderen in die richtige Richtung zu setzen“, so Suchan-Mayr und Sidl abschließend.