SPÖ Niederösterreich

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Durchsetzungskraft von Hofer am Ende!

LHStv. Franz Schnabl, Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ, zeigt sich tief erschüttert über die neuerliche Liederbuchaffäre – nach Niederösterreich also diesmal in der Steiermark: „Wenn Parteichef Hofer die Durchsetzungskraft fehlt sein Versprechen umzusetzen in der FPÖ mit solchen Vorfällen aufzuräumen, kann er gleich zurücktreten und an jene übergeben die augenscheinlich bereits das Regiment in der Partei führen – Kickl und Strömungen, die den Identitären sehr nahe scheinen.“

Die FPÖ-Sängerknaben offenbaren aufs Neue, dass sie aus der Geschichte nichts gelernt haben – ja, die dunkelsten Zeiten unserer Gesichte sogar wieder aktiv heraufbeschwören. Liederbücher – geschrieben vor gerade einmal 14 Jahren – zeigen ein Bild, dass in Österreich nichts zu suchen habe, meint Schnabl: „Solchen Kräften darf kein Platz im demokratischen Spektrum unserer Republik zuteilwerden. Hofer muss Zanger ablösen – sofort. Sonst hat er als aufräumender Parteichef versagt und muss selbst die Konsequenzen ziehen.“

Abschließend bemerkt Schnabl an alle, die mit einer Koalition mit dieser Partei noch nicht abgeschlossen haben: „Ob sie Kurz oder Schützenhöfer heißen – wenn sie nach dem gefühlt 300sten Einzelfall der Blauen noch immer mit einer Zusammenarbeit liebäugeln, sind sie mitverantwortlich, wohin die FPÖ unser Land führt. Im Übrigen: Einen Einzelfall zeichnet im Normalfall die Tatsache aus, dass dieser nur ein einziges Mal vorkommt. Sie haben zugelassen, dass dieses ewiggestrige Gedankengut ins Herz unserer Republik vorgedrungen ist, lediglich den eigenen Vorteil im Blick, ohne Rücksicht auf das gesellschaftliche Ganze. Mir graut vor dieser verkommenen Machtpolitik á la ÖVP, die nach all den Vorkommnissen eine Koalition mit der FPÖ auf Bundesebene, aber auch auf der Landesebene in der Steiermark nicht kategorisch ausschließt.“