SPÖ Niederösterreich

  • Twitter icon
  • Facebook icon
  • Youtube icon
  • Flickr icon

Ausbau der Kinderbetreuung stagniert

Im Zuge der Debatte im NÖ Landtag bzgl. der Vervollständigung der Umsetzungsverpflichtung des Landes betreffend der Änderung des NÖ Kindergartengesetzes betonte LAbg. Mag. Kerstin Suchan-Mayr einmal mehr, dass die Kinderbetreuung in NÖ noch immer unzureichend gelöst sei: „14 Wochen Ferien stehen bei berufstätigen Eltern je fünf Wochen Urlaub gegenüber – dem nicht genug, ist die Betreuung, insbesondere in den Ferien, auch noch sehr teuer. Familien stehen somit nicht nur vor einem organisatorischen, sondern auch vor einem finanziellen Problem. Und genau deswegen werden wir nicht müde werden, unsere Forderung nach einem kostenfreien, ganztägigen und flächendeckenden Kinderbetreuungsangebot weiter vehement aufrecht zu erhalten!“

Der unlängst präsentierte NÖ Familienbarometer, im Zuge dessen sich unter anderem 73 Prozent der befragten Familien eine Wahlfreiheit wünschen, ob sie ihre Kinder bis zum 36. Lebensmonat in der Familie betreuen können oder dies in einer Kinderbetreuungseinrichtung geschieht, ist für die SPÖ NÖ eine Bestätigung. Längere Öffnungszeiten, weniger Schließtage und kostengünstigere Betreuung werden demnach dringend benötigt, so Suchan-Mayr: „Es hat schon einen Grund, warum sich viele Familien wünschen, ihre Kleinsten bis zum 36. Lebensmonat zu Hause zu betreuen. Umso länger Familien ihre Kinder in den eigenen vier Wänden betreuen können, umso einfacher ist es für sie – organisatorisch und finanziell!“

Nun gehe es darum, so Suchan-Mayr abschließend, den Familien eine Wahlfreiheit zu ermöglichen: „Wahlfreiheit setzt jedoch Wahlmöglichkeit voraus! Wenn die Familie, laut 82 Prozent der Befragten, die erste Bildungseinrichtung im Leben eines Menschen ist, dann müssen wir die Familien in NÖ auch stärker unterstützen und stärken. Mit dem vorliegenden Kinderbetreuungsangebot ist das allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Daher appellieren wir weiter an die Mehrheitspartei, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und die kostenfreie, ganztägige und flächendeckende Kinderbetreuung weiter voran zu treiben. Mit diesem bis dato fabrizierten Klein-Klein kommen wir nicht weit, was insbesondere unseren Familien in NÖ wenig bringt, die dringend eine Entlastung benötigen würden!“