SPÖ Niederösterreich

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92.000 profitieren von Pflegegelderhöhung

Die im Nationalrat beschlossene automatische Erhöhung des Pflegegeldes kommt vielen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern ab 2020 zugute. 91.977 Menschen in NÖ beziehen derzeit Pflegegeld, die Hälfte davon befindet sich in den Pflegestufen 1 und 2. Anklang findet die Neuregelung auch bei der stellvertretenden SPÖ NÖ Landesparteivorsitzenden, Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, und Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher.

„Der Beschluss ist ein Riesenerfolg für die pflegebedürftigen Menschen in unserem Land. Das freie Spiel der Kräfte zeigt einmal mehr: wenn man will, dann geht es“, freut sich Königsberger-Ludwig über den Beschluss. „Zwar geht es bei der Erhöhung in den unteren Pflegestufen zunächst einmal nicht um hohe Euro-Beträge. Durch die automatische jährliche Anpassung wird die Maßnahme aber langfristig für alle Bezieherinnen und Bezieher spürbar werden.“

Als wertvollen Beitrag zur Finanzierung von Hilfestellungen daheim sieht Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher die Neuregelung: „Auch viele Kundinnen und Kunden der Volkshilfe profitieren von der Erhöhung. Die Menschen wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Deshalb ist die Anhebung bereits bei den unteren Pflegestufen so entscheidend.“

Einmal mehr fordert Königsberger-Ludwig, auch die anderen Eckpunkte des SPÖ-Pflegeplans umzusetzen. „Wir brauchen einen österreichweiten Pflegegarantiefonds, eine zentrale Anlaufstelle für alle Pflegeangebote, einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz für Angehörige und mehr Wertschätzung für das Pflegepersonal, auch in finanzieller Form“, skizziert die Landesrätin die Eckpunkte der angestrebten Reform.

Den jüngsten ÖVP-Vorschlag eines Zugriffs auf das 13. und 14. Monatsgehalt bei stationär betreuten Menschen lehnen Königsberger-Ludwig und Sacher übereinstimmend ab. Dies sei eine kalte Enteignung und würde die ungerechte Einkommensverteilung noch weiter verschärfen. „Ein gutes Pflegesystem für alle kann nur sozial gestaltet werden“, so Königsberger-Ludwig und Sacher abschließend.